Josef Aschenbrenner erzählt über sein Leben und darüber, was er während seiner Feuerwehrlaufbahn Schreckliches entdeckte

(von Katharina Krückl)

Seit 1959 lebt Josef Aschenbrenner in Passau. Genauer gesagt in Hacklberg. Dort fühlt er sich seit mittlerweile knapp 60 Jahren rundum wohl und könnte sich auch nicht mehr vorstellen, woanders zu leben. Die Spaziergänge durch den Stadtpark bis zur Ries liebe er sehr, meint der Träger des Bayerischen Verdienstordens. Für ihn ist Passau eine weltoffene Stadt mit viel kulturellem Angebot. Die Altstadt und der Dom liegen Josef Aschenbrenner dabei sehr am Herzen. “Ich fahre auch gerne mit dem Schiff, und da ist es für mich einer der schönsten Augenblicke, wenn einem die Stadt geradezu entgegen schwimmt“, schwärmt der vierfache Familienvater von seiner Heimatstadt. Was die Passauer an sich betrifft, so seien sie für ihn hilfsbereit und traditionsbewusst.

Geboren wurde Josef Aschenbrenner in Moos bei Plattling. Nachdem er die Volks- und Mittelschule absolviert hatte, war sein erster Berufswunsch der des Lagerhausverwalters. Als ihm ein Sportkamerad jedoch nahelegte, lieber zum Staatsdienst zu wechseln, entschied sich Josef Aschenbrenner, die Prüfung zum Beamtenanwärter im gehobenen Dienst zu machen. Gesagt, getan. Der damals 17-Jährige bestand die Prüfung und begann im Jahr 1956 seine Ausbildung im Landratsamt Vilshofen. Nach drei Jahren wurde er schließlich ins Landratsamt nach Passau versetzt. Ein Glücksgriff für ihn und seine Frau, denn in der Dreiflüssestadt fühlten sie sich von Beginn an wohl und zogen hier auch ihre vier Kinder groß. Passau wurde für die Familie Aschenbrenner somit zu ihrer neuen Heimat.

Große Leidenschaft: Feuerwehr

In der Dreiflüssestadt entdeckte Josef Aschenbrenner auch seine Leidenschaft für die Feuerwehr. “Der frühere Passauer Kreisbrandinspektor und spätere Landrat Baptist Kitzlinger entfachte meine Liebe zur Feuerwehr, und so trat ich im Jahr 1963 der Feuerwehr Hacklberg bei“, erzählt der heute 77-jährige Wahl-Hacklberger. Zunächst übernahm Josef Aschenbrenner die Aufgaben als Schriftführer und Kassier. Wichtig war ihm dabei, sich fortwährend weiterzubilden. “Was man sich heute gar nicht mehr vorstellen kann, war die Tatsache, dass es zur damaligen Zeit nur ein Feuerwehrhaus mit einem Unterrichtsraum gab und dieser war in Grubweg. Wir Feuerwehrler trafen uns daher für den Unterricht meistens in Bauernhäusern, Sälen oder Wirtshäusern“, berichtet Josef Aschenbrenner.

(Die ganze Story zum Nachlesen in ‚Mein Passau‘ (PDF), Ausgabe KW 49/16)

(Bild: Josef Aschenbrenner hat für seinen Aufsatz über spektakuläre Brände viel recherchiert – Foto: MuW/k.krückl)