BayWa-Vorstandsvorsitzender Klaus Josef Lutz war zu Gast im MuW-Medienhaus und sprach über das stetige Wachstum des Unternehmens

Jeder kennt sie und jeder hat hier sicher schon einmal das ein oder andere eingekauft: die BayWa. Doch das bayerische Unternehmen ist nicht nur Experte für Futtermittel, Landmaschinen, Brenn-, Kraft- und Schmierstoffe, sondern hat ein weit größeres Portfolio als den meisten bewusst ist. Dies nahmen wir zum Anlass, um den Vorstandsvorsitzenden der BayWa AG, Prof. Klaus Josef Lutz zu uns ins MuW-Medienhaus einzuladen, um uns über die gesamte Bandbreite des internationalen Handels- und Dienstleistungskonzerns zu informieren.
Das Geschäftsmodell der BayWa verbindet Handel, Vertrieb, Logistik und Service in den drei Kernsegmenten Agrar, Energie und Bau sowie dem Entwicklungssegment Innovation und Digitalisierung. Das weltweit agierende Unternehmen deckt damit die elementaren Grundbedürfnisse in den Bereichen Ernährung, Energie, Mobilität und Wohnen ab. Man setzt somit stark auf Zukunftsmärkte, die die BayWa aus einer Hand bedient.

In Europa zählt die BayWa zum größten Agrarhändler. „Das Leistungsspektrum umfasst hier die Erfassung, den internationalen Handel und die Logistik ausgewählter Agrarrohstoffe sowie den Vertrieb von Betriebs- und Futtermitteln. Daneben zählen zu den Handelsaktivitäten der BayWa auch die Beschaffung und der Vertrieb von zahlreichen Obstsorten“, erklärt Klaus Josef Lutz.

Der gebürtige Münchner ist seit Juli 2008 Vorstandsvorsitzender der BayWa AG. Als studierter Jurist begann er seine Karriere zunächst als Anwalt, wechselte aber schnell in den Bereich „Unternehmenssanierung“ und hatte dort führende Positionen – u.a. Geschäftsführer bei der Süddeutscher Verlag GmbH – in verschiedenen Branchen inne. Klaus Josef Lutz‘ Stärken liegen somit vor allem in der Restrukturierung und Entwicklung von Unternehmen.
Dass er bei der BayWa AG zum ersten Mal nicht als Sanierungsmanager tätig werden musste, sondern für eine stetige Weiterentwicklung des Unternehmens sorgen sollte, war für den Münchner zunächst eine „ganz neue Herausforderung“ wie er sagt. Und dieses stetige Wachstum hat der Vorstandsvorsitzende sehr gut im Griff: „der Start in das Jahr 2017 ist gut geglückt“ kommentiert Klaus Josef Lutz das 1. Quartal der BayWa und sieht das Unternehmen auf dem richtigen Weg, die für 2017 erwartete deutliche Ergebnissteigerung zu erreichen. Die Geschäftsentwicklung profitiere neben dem starken Geschäft mit erneuerbaren Energien auch vom Anstieg der Investitionsbereitschaft in der Landwirtschaft sowie vom anhaltenden Bauboom, erklärt Lutz.

Dass das Unternehmen mit Hauptsitz in München mittlerweile international unterwegs ist, unterstreicht Klaus Josef Lutz dadurch, dass sich die BayWa zu einem der größten Projektentwickler für Wind- und Solarparks weltweit zählen kann. „Der Heimatmarkt ist für uns sehr wichtig, aber wir investieren natürlich auch in internationale Geschäftsfelder, um weiter wachsen zu können“, erklärt Lutz. Im Segment „Energie“ operiert das Unternehmen in den Kernmärkten Europa und USA. Stärker sollen künftig noch die asiatischen Märkte sowie Aus-
tralien erschlossen werden.

Im Segment „Agrar“ ist beispielsweise auch der Lateinamerikanische Markt für die BayWa von großer Bedeutung. So werden hier jährlich rund 5 Mio. Tonnen Sojaschrot nach Europa von der BayWa exportiert. Interessant ist ebenfalls der arabische Markt: „wir haben beispielsweise seit August 2016 etwa 60 000 Tonnen Deutschen Qualitätsweizen in den Iran exportiert“, berichtet Lutz. „Wir entwickeln uns international weiter, ohne jedoch unsere bayerischen Wurzen zu vergessen“, bekräftigt er.

Die BayWa AG investiert jedoch nicht nur in weltweite Geschäftsfelder, sondern auch in seine Mitmenschen. Aus diesem Grund ist Sponsoring für das Unternehmen ein fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens. Ein Sponsorship, das Klaus Josef Lutz vor rund fünf Jahren ins Leben rief, ist die Partnerschaft der BayWa mit dem FC Bayern Basketball. Mittlerweile ist das Unternehmen offizieller Hauptsponsor des erfolgreichen Bundesligisten. „Mit dem FC Bayern Basketball hat die BayWa einen Botschafter auf sportlicher Seite gefunden, der gut zur Entwicklung des Unternehmens passt, das von Internationalisierung und Innovation geprägt ist“, erklärt Pressesprecherin Marion Danneboom. Die starke mediale Sichtbarkeit des FC Bayern Basketball in nationalen und internationalen Wettbewerben erhöht die Bekanntheit des Unternehmens weit über die Grenzen Münchens hinaus und unterstreicht das Image der BayWa als international agierenden Konzern mit starken regionalen Wurzeln.

Von München nach Hutthurm: (v.l.) BayWa-Vorstandsvorsitzender Klaus Josef Lutz und Pressesprecherin Marion Danneboom zusammen mit Redaktionsleiterin Katharina Krückl und Medienberater Hans Damberger. Foto: MuW/Schoppa