Welcher Autohersteller ist nicht betroffen?

Am 3. September 2015 gab VW gegenüber der US-Umweltbehörde zu, Abgaswerte manipuliert zu haben. Diesen Tag könnte man als offiziellen Start des „Dieselskandals“ betrachten. Die dabei genutzten Mittel, sogenannte Abschalteinrichtungen, gehen allerdings bis ins Jahr 2006 zurück. Der Drang zu immer niedrigerem Kraftstoffverbrauch und Schritt für Schritt gesenkten Grenzwerten für Stickoxidemissionen waren wohl für Autohersteller der Anlass, sich mit Möglichkeiten zu beschäftigen, diese Punkte in den Griff zu bekommen.

Das Ergebnis waren die mittlerweile bekannten technischen Manipulationen der Dieselautos, wenn diese sich auf einem Prüfstand befanden – also damit nicht im regulären Straßenverkehr. VW geriet zuerst in den USA durch die dort noch härteren Abgaswerte unter Beschuss. Später stellte sich heraus, dass zahlreiche Autohersteller ebenfalls manipuliert hatten.

Hohe Stickoxidemissionen werden für viele Todesfälle verantwortlich gemacht. Vor allem in den Innenstädten werden Fahrverbote für bestimmte Dieselfahrzeuge immer häufiger. Die „saubersten“ Autos scheinen derzeit die Euro 6d und 6d-Temp zu sein. Nur solche Dieselfahrzeuge erhalten seit September 2019 die Straßenzulassung. Kontrollieren kann man den „Eurostand“ im Feld 14 des Fahrzeugscheins.


Die ganze Story zum Nachlesen unter diesem (PDF-) Link (Seite 52); ‚Die Neue Woche‘, Ausgabe KW 29/20.

×

(Anzeige)

×