Handel mit Kraftfahrzeugen am stärksten betroffen

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach den vorläufigen Ergebnissen der Außenhandelsstatistik mitteilt, sanken die Ausfuhren der bayerischen Wirtschaft im April 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat um 41 Prozent auf 9,6 Milliarden Euro, die Einfuhren verringerten sich um 32 Prozent auf 11,0 Milliarden Euro. – In den ersten vier Monaten 2020 gingen die Ausfuhren gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 14 Prozent auf 54,9 Milliarden Euro zurück, die Einfuhren nahmen um zehn Prozent auf 57,4 Milliarden Euro ab.

Nach den vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik verringerten sich die Exporte der bayerischen Wirtschaft im April 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat um 40,7 Prozent auf gut 9,6 Milliarden Euro. Die Importe gingen zeitgleich um 32,1 Prozent auf gut 11,0 Milliarden Euro zurück. 48,3 Prozent der Exporte wurden in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union versandt (EU-27; Importe: 54,2 Prozent), darunter
entfielen 33,3 Prozent aller Exporte auf den Handel mit den Euro-Ländern (Importe: 33,7 Prozent).

Die bedeutendsten Ausfuhrländer für die bayerische Wirtschaft waren im April 2020 die Volksrepublik China (Exportwert: -21,1 Prozent), die Vereinigten Staaten (-46,8 Prozent), Österreich (-39,1 Prozent), Italien (-48,9 Prozent) und Frankreich (-59,0 Prozent).

Die höchsten Einfuhrwerte nach Bayern erzielten die Volksrepublik China (+1,9 Prozent), die Vereinigten Staaten (-20,2 Prozent), Österreich (-42,3 Prozent), Tschechien (-36,8 Prozent) und Polen (-27,2 Prozent).
„Maschinen“ (Exportwert: -36,2 Prozent), „Geräte zur Elektrizitätserzeugung und –verteilung“ (-19,5 Prozent), „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ (-64,4 Prozent), „medizinische Geräte und orthopädische
Vorrichtungen (-9,6 Prozent), „mess-, steuerungs- und regelungstechnische Erzeugnisse“ (-26,3 Prozent) sowie „pharmazeutische Erzeugnisse“ (+18,4 Prozent) waren im die wichtigsten Exportgüter der bayerischen Wirtschaft.

Die Ausfuhren von „Personenkraftwagen und Wohnmobile“, einem der traditionell wichtigsten Exportgüter der bayerischen Wirtschaft, gingen im April um 95,5 Prozent zurück.
Die höchsten Importwerte verzeichneten „Maschinen“ (-27,0 Prozent), „Geräte zur Elektrizitätserzeugung und –verteilung“ (-33,6 Prozent), „elektronische Bauelemente“ (-33,9 Prozent) sowie „pharmazeutische Erzeugnisse“ (+6,2 Prozent).

Von Januar bis April 2020 gingen die Exporte der bayerischen Wirtschaft gegenüber den ersten vier Monaten 2019 um 14,3 Prozent auf rund 54,9 Milliarden Euro zurück, die Einfuhren nahmen um 10,4 Prozent auf knapp 57,4 Milliarden Euro ab.

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