MdL Taubeneder freut sich über Kulturfondsförderung für Kulturförderverein Neuhaus am Inn

Neuhaus am Inn/Landkreis Passau. Coronabedingt muss der sogenannte „funkenflug“ noch ein Jahr warten, die Freude über die Förderung aus dem Kulturfonds des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst ist jedoch ungebrochen.

Für das grenzüberschreitende kulturelle Projekte „funkenflug“ erhält der Kulturförderverein Neuhaus e.V. aus dem Kulturfonds 2020 (Bereich Kunst) insgesamt 3.000 Euro. „Das ist für uns eine schöne Summe, die uns bei Gesamtkosten von knapp über 14.000 Euro schon ein ganzes Stück weiterhelfen“, freut sich der Vereinsvorsitzende Dr. Josef Sommer im Austausch mit MdL Walter Taubeneder und Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer. Seit gut einem Jahr laufen die Planungen für das gemeinsame Projekt mit dem Kulturverein Schärding. „Wir haben wirklich ein tolles Programm auf die Beine gestellt – eine gute Mischung aus hochklassiger Musik, gespickt mit regionalen Arrangements, unter anderem durch die Einbindung der Musikschulen von Stadt und Landkreis Passau“, gibt der zweite Vorsitzende Erich Geiling Einblicke ins Programm. „Ein Highlight ist mit Sicherheit das Konzert des Vokalensembles ‚LauschWerk‘“, ist Geiling selbst schon voller Vorfreude.

Diese wird sich allerdings noch etwas ziehen, denn alsbald die Planungen abgeschlossen waren – und die Programm-Flyer gedruckt, folgte der Lockdown. „Mit Corona war das zweittägige Kulturfest erstmal gegessen, auch weil wir uns natürlich nicht mehr treffen konnten, auch nicht mit unseren Nachbarn in Schärding“, so Sommer. Zwischenzeitlich sei man jedoch froh, einen Ersatztermin gefunden zu haben. „Verschoben ist nicht aufgehoben“, freut sich auch MdL Walter Taubeneder, dass das grenzüberschreitende Projekt nun in jedem Fall stattfinden wird – wenn auch erst im kommenden Jahr. Die Termine stehen bereits fest – am 11. und 12. Juni 2021 wird der „funkenflug“ in Schärding und Neuhaus am Inn nun nachgeholt.

„funkenflug deswegen, weil bei einer Feier in Schärding im 16. Jahrhundert ein Funkenflug dafür sorgte, dass die komplette Stadt niederbrannte, ebenso das Kloster von Neuhaus ist dabei in Brand geraten – wir wollen dieses negativ verbindende Ereignis positiv besetzen und im 21. Jahrhundert lieber den Funken der Begeisterung fliegen lassen“, erklärt der Vereinsvorsitzende die Intension und Namensgebung des Projekts.

Gemeinsam mit den Partner in Schärding freue man sich nun riesig auf das kommende Jahr. „Auch, wenn wir uns noch etwas gedulden müssen, es ist höchst erfreulich, dass sich die beiden Vereine so engagiert zeigen und dies nun auch mit einer Förderung aus dem Kulturfonds belohnt wurde“, so Taubeneder und Bezirksrätin Wasner-Sommer abschließend.

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