Richie Necker (Quelle: Innstadt-Bräu)

Zahlreiche Zuschauer beim ersten Innstadt-Bräu Wohnzimmerkonzert

Umstände erfordern Kreativität – Unterstützung der Künstler immer noch im Vordergrund

Passau. Die Bitten um Unterstützung reißen nicht ab. Vor allem die Kulturbranche ist immer noch von den Auswirkungen der Pandemie betroffen. Die Bühnen des Landkreises bleiben weiter leer. Deshalb hat sich Innstadt-Bräu dazu entschlossen, ein bereits bekanntes Format wieder ins Leben zu rufen: Die Innstadt-Wohnzimmerkonzerte.

Wie auch im vergangenen Jahr werden wieder Künstler aus der Region live auf der Facebookseite von Innstadt-Bräu auftreten, um auf die immer noch prekäre Lage in der Branche aufmerksam zu machen und so zumindest einen kleinen Teil der zum Leben notwendigen Gagen zu erspielen.

Bier und Kultur gehören zusammen und da wollen wir die, die uns stets für stimmungsvolle Abende gesorgt haben nun in der schwierigen Zeit nicht hängen lassen. Das Format habe sich bewährt, so Brauereidirektor Stephan Marold. Es werde deshalb vieles gleich bleiben.

Den Auftakt machte Richie Necker am Freitagabend.

“Er passt mit seiner Musik und seiner Art perfekt zu Innstadt und deswegen haben wir uns gefreut als er zugesagt hat, die Wohnzimmerkonzerte einzuläuten”, erzählt Marold. Viele Zuseher stimmten wohl mit dieser Meinung überein, so lag die Reichweite bei knapp 3000 Views.

Auch für den Gitarristen selbst war das Konzert ein voller Erfolg: “Diese Art von Unterstützung sei mehr als nur finanziell wichtig”, erklärt Richie Necker in einem Facebook-Post, den er unmittelbar nach dem Konzert abgesetzt wurde. Er freue sich über die Wertschätzung der Fans und hofft wieder im Rahmen einer Innstadt-Veranstaltung spielen zu dürfen.

Jetzt stehen aber erst einmal weitere Wohnzimmerkonzerte an: Die nächsten Acts stünden bereits fest, so spielt das Duo Mum & Dad’s am 29. Januar um 19 Uhr. Damit sei “Rock n’ Roll-Feeling garantiert”, verspricht der Brauereidirektor. Doch damit nicht genug: Es seien noch zwei weitere Auftritte eingeplant, bei einem hätte sich das Brauereiteam etwas Besonderes überlegt. Doch es soll nicht zu viel verraten werden.

Wie auch bei der ersten Ausgabe der Wohnzimmerkonzerte übernimmt die Brauerei die komplette Gage der Künstler – Zuschauer haben zudem die Möglichkeit direkt via Paypal etwas in einen “digitalen Spendenhut” zu werfen.

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