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Sonntag, März 3, 2024
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„Wir wünschen uns einfach, dass die Leute wieder kommen“

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MdL Waschler tauscht sich zu Anliegen von Zauberberg GmbH als Live-Spielstätte aus

„Unsere Partys laufen top, die Konzerte leider gar nicht“, leitet Marlies Resch, Inhaberin der Zauberberg GmbH in Passau, ins Gespräch zu Anliegen von Live-Spielstätten ein.
Vor allem Instrumente wie der Vorverkauf würden komplett brach liegen – „unsere Besucher entscheiden nur noch spontan, ob sie eine Veranstaltung besuchen, oder eben doch lieber zu Hause bleiben. Dazu kommt die wieder wachsende Unsicherheit, ob ein Act corona-bedingt überhaupt stattfinden kann“, erklärt sie gegenüber MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler.

„Nur aufgrund unserer Mischkultur überlebensfähig“

Insgesamt laufe die Herbstsaison zwar an, aber die Kartenverkäufe gestalten sich schlecht. „Wir refinanzieren unsere Konzerte mit den Partys – die laufen wirklich gut. Wir sind derzeit also lediglich aufgrund unserer Mischkultur überlebensfähig.“ So wünscht sich das Zauberberg-Team schlicht, dass die Leute wieder kommen und setzt dabei auf einen bunt gemischten Veranstaltungskalender. „Es soll für jeden was dabei sein: Pop, Rock, Metal, Comedy und Kabarett – wir sind wirklich breit aufgestellt.“
Für die Veranstalterin stehen den ausbleibenden Gästen steigende Energiepreise entgegen. „Wir wissen heute noch nicht, was wir an Mehrkosten haben – wir rechnen mit dem schlimmsten. Die Nebenkosten waren schon immer eine Herausforderung für uns“, erklärt Resch und verweist in diesem Zusammenhang auf das in Zeiten der Pandemie eingeführte Spielstättenprogramm des Freistaats Bayern. „Das war einzigartig. Damit konnten wir uns sicher fühlen und hatten die Möglichkeit, die scheinbar tote Coronazeit zu nutzen, um noch besser zu werden – in Zeiten des Stillstands“, dankt Marlies Resch dem CSU-Stimmkreisabgeordneten stellvertretend für das Hilfeprogramm des Freistaats.

„Es ist klar, dass die Auskömmlichkeit an oberster Stelle stehe und ihr als Betrieb eine Perspektive und dafür entsprechend Sicherheit benötigt“, weiß MdL Waschler um die Situation der Live-Spielstätte und bringt in diesem Zusammenhang auch eine Verstetigung der Hilfsprogramme ins Spiel. So hat sich Waschler zuletzt im Rahmen eines Landtagsbeschlusses für Zukunftsinvestitionen für Clubs und Livemusikspielstätten mittels Bundesförderungen eingesetzt. „Grundsätzlich sollte es ein Anliegen aller sein, Livekonzerte vor allem auch für junge Menschen wieder erlebbar zu machen“, ist Waschler überzeugt.

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