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Weltnierentag am 10. März

Im Jahr 2014 wurden in den bayerischen Krankenhäusern 61 969 vollstationäre
Krankenhausbehandlungen wegen Krankheiten der Niere durchgeführt. Wie
das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, waren das 4,3 Prozent
mehr als im Vorjahr und 38,3 Prozent mehr als 14 Jahre zuvor. Der Anteil der
männlichen Behandlungsfälle betrug 57,1 Prozent. Bei den Behandlungsfällen
in der Altersgruppe der unter 20-Jährigen überwogen dagegen die Frauen mit
67,0 Prozent. 50,7 Prozent der mit Krankheiten der Niere behandelten Patienten
waren 60 Jahre alt oder älter.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik anlässlich des Weltnierentages am
10. März mitteilt, wurden im Jahr 2014 in den bayerischen Krankenhäusern
61 969 vollstationäre Behandlungen wegen Krankheiten der Niere durchgeführt, dies
waren 4,3 Prozent mehr als im Vorjahr (2013: 59 438). Im Vergleich der Jahre 2000
und 2014 betrug der Anstieg 38,3 Prozent (2000: 44 815).
In 19 502 Fällen, das sind 31,5 Prozent der stationären Krankenhausaufenthalte mit
Krankheiten der Niere, waren Harntransportstörungen bzw. Rückstau von Harn die
Ursache der Erkrankung. In 15 058 Behandlungsfällen (24,3 Prozent) wurden Nierenund
Harnleitersteine festgestellt.

Die durchschnittliche Verweildauer war bei dieser Krankheitsgruppe mit 5,7 Tagen
merklich kürzer als beim Durchschnitt aller stationär versorgten Kranken (7,3 Tage).
Mehr als die Hälfte (57,1 Prozent) der infolge von Krankheiten der Niere bedingten
stationären Behandlungsfälle betrafen Männer, der Frauenanteil bei den unter 20-
Jährigen betrug dagegen jedoch 67,0 Prozent.
Bemerkenswert ist, dass der Frauenanteil in der Altersgruppe der 15- bis unter 20-
Jährigen mit 75,1 Prozent besonders hoch ausfiel. In nahezu 51 Prozent waren die
Patienten 60 Jahre alt oder älter.

(Pressemitteilung, Bayerisches Landesamt für Statistik, 09.03.2016)