Verkehrswacht Passau: 50 Neumitglieder trotz Corona

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    (von Teresa A. Winderl)

    Passau. Die Verkehrswacht Passau konnte während des Pandemiejahrs 50 Neumitglieder gewinnen. Das war die Meldung des Abends, die Altlandrat Franz Meyer bei der Mitgliederversammlung am 30. September 2021 in der Stadiongaststätte des 1. FC Passau verkünden konnte. Erst vor einem Jahr war Meyer zum neuen Kreisvorsitzenden gewählt worden.

    Ein solches Amt in Zeiten der Pandemie zu übernehmen, ist sicherlich keine einfache Aufgabe. Doch mit demselben Elan, wie er sich früher als Staatssekretär und dann als Landrat für die Region eingesetzt hat, engagiere sich Meyer nun für Verkehrssicherheit, stellte der stellvertretende Landrat Klaus Jeggle fest.

    Meyer räumte in seiner Rede mit einigen Mythen auf: „Die Verkehrswacht stellt keine Strafzettel aus, sondern will die Verkehrssicherheit durch Verkehrserziehung und Verkehrsberatung fördern.“

    Hier setzt die Verkehrswacht Passau auch verstärkt auf die Arbeit der im vergangenen Jahr neu geschaffenen bzw. wiederbelebten Stützpunkte in der Region. Günter Obermüller, Vorsitzender der Kreisverkehrswacht in Freyung-Grafenau, der sich auch als stellvertretender Bezirksvorsitzender engagiert, freut sich besonders über die Wiederbelebung des Stützpunkts in Vilshofen. Er lobte die Zusammenarbeit der beiden Verkehrswachten und wies darauf hin, dass die Deutsche Verkehrswacht vor fast 100 Jahren gegründet wurde: „Heute gibt es in Bayern 135 Verkehrswachten mit rund 40 000 Mitgliedern. Unsere Mitglieder müssen dezentral und überregional präsent sein.“

    Dass die Verkehrswacht mehr als irgendein Verein sei und er deswegen schon viel früher hätte Mitglied werden sollen, gestand Bürgermeister Armin Dickl in seinem Grußwort ein. Er ist das 50. Neumitglied, das Meyer gewinnen konnte. Bei Jo Winderl, dem stellvertretenden Geschäftsführer, hat Dickl vor einigen Jahren ein Sicherheitstraining absolviert, das ihm womöglich bei einem Wildunfall das Leben rettete. Denn er habe sich in der entscheidenden Situation an Winderls Instruktion erinnert: „Niemals das Lenkrad verreißen und auslassen!“

    Natürlich hat Corona die präventive Arbeit der Verkehrswacht stark beeinträchtigt. Nur wenige Veranstaltungen hätten abgehalten werden können, resümierte Geschäftsführer Ottmar Bauer. Die wenigen, die zum Beispiel an Schulen zum Thema „Toten Winkel“ durchgeführt werden konnten, seien jedoch ein voller Erfolg gewesen.

    Die Vorstandschaft tauschte sich online via Zoom-Konferenz aus und nutzte die Zeit des Lockdowns intensiv, um die Gerätschaften und Fahrräder für die Verkehrserziehung aufzustocken. Zufrieden zeigte sich auch Schatzmeisterin Susanne Hidringer: „Die schwarze Null steht!“

    Traditionell konnte Kreisvorsitzender Meyer gegen Ende der Mitgliederversammlung die Ehrung langjähriger Mitglieder vornehmen: Ludwig Reitmaier wurde für 20 Jahre und Roswitha Wilhelm für 10 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

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