„Ungeschützte Verkehrsteilnehmer“ – landesweite Schwerpunktaktion

Radfahrer und Fußgänger im Blick

Niederbayern. Im Mittelpunkt dieser landesweiten Aktion, an der sich seit 1. Mai 2021 auch die niederbayerischen Polizeidienststellen beteiligen, stehen ganz besonders die ungeschützten Verkehrsteilnehmer, wie Radfahrer und Fußgänger.

Das Polizeipräsidium Niederbayern möchte mit entsprechenden Kontrollaktionen und Präventionsmaßnahmen eine nachhaltige Reduzierung der getöteten und verletzten Radfahrer erreichen. Eine rote Ampel güt für alle – Rot heißt Stopp. Als Radfahrer bei Rot über die Ampel zu fahren, kann lebensgefährlich sein, ebenso die Ablenkung mit dem Smartphone.

Ausreichender Sicherheitsabstand

Beim Überholen ist auf den Abstand zu achten – ein Abweichen von der Fahrlinie ist bei Radfahrern nie ausgeschlossen. Deshalb; als Kraftfahrer immer auf ausreichenden Sicherheitsabstand achten. Innerhalb geschlossener Ortschaften sollten es mindestens 1,5 Meter sein, außerhalb geschlossener Ortschaften sollte der Abstand zum Fahrradfahrer 2 Meter betragen.

Rad- und Fußwege frei halten

Rad- und Fußwege müssen zur Sicherheit für ungeschützte Verkehrsteilnehmer frei bleiben. Parken und Halten auf Geh- und Radwegen ist absolut tabu.

Nimm mich wahr!

Als Radfahrer oder Fußgänger sind Gefahrensituationen zu vermeiden, indem man entsprechende Kleidung trägt und vorgeschriebene Beleuchtungseinrichtungen am Fahrrad auch funktionieren.

Unfallzahlen mit beteiligten Radfahrern

Im vergangenen Jahr haben sich in Niederbayern insgesamt 1 253 Verkehrsunfälle mit Radfahrern ereignet, dabei wurden 1 189 Fahrradfahrer verletzt, drei Radfahrer verloren dabei ihr Leben.
Im ersten Quartal 2021 zählte das Polizeipräsidium Niederbayern rund 130 Verkehrsunfälle, was eine Zunahme für den gleichen Zeitraum zum Vorjahr von rund 12 Prozent bedeutet. 119 Fahrradfahrer wurden dabei verletzt (+12 Prozent zum Vorjahr). Ein Fahrradfahrer kam heuer bei einem Verkehrsunfall bislang ums Leben.

Sicherheit für Radfahrer

Weitere Informationen hierzu findet man im neuen Verkehrssicherheitsprogramm 2030: Bayern mobil – Sicher ans Ziel, abrufbar unter diesem Link.