(v.l.) Johannes Huber, Bürgermeister Heinz Pollak und Christian Zarda, Fraktionsvorsitzender der UCW-FW Waldkirchen (Foto: UCW-FW Waldkirchen)

UCW-FW Waldkirchen fordert Öffnungsstrategien

„Es wird in absehbarer Zeit kein Leben ohne Corona geben, wir brauchen einen Plan, wie wir damit umgehen“

Waldkirchen. In einer Pressemitteilung fordert der Verein Unabhängige Christliche Wähler – Freie Wähler Waldkirchen (UCW-FW) von der bayerischen Staatsregierung jetzt sinnvolle Öffnungsstrategien vorzulegen:

Die gesamte Bevölkerung, darunter Arbeitnehmer in Kurzarbeit, Eltern von Kindergarten- und Schulkindern, die Kinder selbst, Familien, Vereine und jeder einzelne leiden unter den aktuellen Maßnahmen und Einschränkungen.

UCW-FW Waldkirchen

Vieles sei zwar richtig und sinnvoll, denn wäre jetzt der Zeitpunkt für einen Ausstiegsplan, so der Verein aus Waldkirchen. Dabei wird darauf hingewiesen, dass die Fallzahlen gesunken seien, die Corona-Maßnahmen somit gegriffen hätten und besonders gefährdete Menschen zunehmend durch Impfungen geschützt würden.

Es wird in absehbarer Zeit kein Leben ohne Corona geben, wir brauchen einen Plan, wie wir damit umgehen. Ein Inzidenzwert von 35 für weitere Öffnungen ist weder realistisch noch die geeignete Größe, an der sich die Politik orientieren darf. Die Lage in den Kliniken hat sich entsprannt, ein Kollaps des Gesundheitssystems wurde vermieden. Wir müssen vorsichtig bleiben, aber mit mehr Schnelltests, FFP2-Masken und den bekannten Hygieneregeln müssen wir jetzt ein Stück weit Normalität für alle erreichen.

UCW-FW Waldkirchen

Keine weiteren Verbote wären jetzt angebracht, sondern Perspektiven. Sei es für den Einzelhandel, die Gastronomie, weitere körpernahe Dienstleistungen, beim Sport oder einfach nur, um mehr als nur eine einzelne Person treffen zu dürfen.

Denn, so die UCW-FW Waldkrichen, Aufklärung, Hygienevorschriften, Abstandsregelungen, Quadratmeterbeschränkungen und FFP2-Masken sollten doch überall denselben Schutzeffekt haben, wie in den Supermärkten oder bei den Friseuren.

Bürgermeister Heinz Pollak, Johannes Huber (Modehaus Garhammer) und Christian Zarda, Fraktionsvorsitzender der UCW-FW Waldkirchen appellieren an die Entscheidungsträger in Bund und Land, jetzt die nächsten Schritte zu machen. Spätestens ab dem 8. März müsste es weitere Öffnungen geben, sowohl die Bevölkerung, als auch die Unternehmen brauchen jetzt eine Perspektive, so dass die Bereitschaft, sich an die notwendigen Regeln zu halten, auch erhalten bleibt.