Stadt Freyung Service GmbH spendet 30.000 Euro an Freyung 2023 gGmbH

    Aktuell.

    Bayern: Tierschutzbund kritisiert Genehmigung für Wolfabschuss

    Oberbayern. Der Deutsche Tierschutzbund und sein Landesverband Bayern üben...

    Der Dachs zieht ein

    Das Moorhof Landhotel ist überzeugt von der Technologie Altschönau. Ein...

    Ökotipp: Wie man Kosmetik ohne Mikroplastik findet

    Berlin. Ob Duschgel, Peeling oder Lippenstift: Viele Kosmetikprodukte enthalten...

    Niederbayerns Wirtschaft sucht händeringend Auszubildende

    Nahezu jeder vierte Ausbildungsplatz in Niederbayern bleibt aktuell unbesetzt,...

    Teilen

    Hand in Hand für regionalen Umweltschutz

    Freyung. Partner, die ein gemeinsames Ziel verfolgen, helfen sich gegenseitig. Deshalb überreichte nun die Stadt Freyung Service GmbH an die Freyung 2023 gGmbH eine Spende in Höhe von 30.000 Euro. „Wir wollen damit bei der Landesgartenschau Angebote ermöglichen, bei denen die spielerische Vermittlung von Umwelt- und Naturschutz im Mittelpunkt stehen“, so Geschäftsführer Michael Pradl bei der Übergabe des symbolischen Spendenschecks.

    Die Stadt Freyung Service GmbH ist seit vielen Jahren engagiert, um die Energieversorgung der Stadt über das Nahwärme-Konzept ökologischer und regionaler aufzustellen. Dazu gehört, dass das Energieholz, das im Hackschnitzelheizwerk verbrannt wird, ausschließlich aus einem Umkreis von 30 Kilometern kommt und zugleich das Leitungssystem in der Stadt mit Augenmaß ausgebaut wird.

    „Am meisten ist für die Umwelt gewonnen, wenn wir die Versorgung entlang des bestehenden Leitungssystems nachverdichten und nur dann neue Leitungen bauen, wenn auch der Wärmebedarf entsprechend groß ist, weil sich z.B. mehrere Häuser dort anschließen lassen wollen. So kann die GmbH auch wirtschaftlich arbeiten“, erklärt Pradl. Und das tut sie offenbar, denn immer mehr Freyunger schließen sich an, so dass für die Heizperiode im Winter 2022/23 eine Erweiterung der Wärmeerzeugungsanlagen geplant ist. „Es ist ein Prozess, bei dem die Beratung der Bürgerinnen und Bürgern ganz wesentlich ist. Deshalb kann jeder Interessent auf mich zukommen, damit wir ihm das System erklären, ihm Vorteile aufzeigen und konkrete Berechnungen vorlegen, damit er seine Entscheidung treffen kann“, betont der Service GmbH Geschäftsführer.

    Eine gute Orientierung, ob das eigene Haus für einen Anschluss in Frage kommen könnte, biete ein Blick auf das bestehende Versorgungsnetz, welches auf der städtischen Website einsehbar sei, so Pradl. Doch daneben ist es langfristig für diesen Prozess auch wichtig, dass die Menschen allgemein die Bedeutung einer ökologischen Energieversorgung erkennen. Und das beginnt schon bei den Kleinsten. „Deshalb war es uns als Landesgartenschau-Team von Anfang an ein großes Anliegen, Edutainment-Angebote auf dem Geyersberg zu integrieren, bei denen wir spielerisch die Themen Nachhaltigkeit, Umweltbildung und Regionalität gerade im Bereich der Energieversorgung begreifbar machen“, sagt Katrin Obermeier, die sich deshalb sehr über die Spende freut. „Die Landesgartenschau braucht Partner und Sponsoren, die mit ihrem Engagement all diese Angebote ermöglichen. Und wir freuen uns auch weiterhin über jeden Einzelnen, der daran mitwirken will.“

    Noch ist man mitten in der Planung, was genau entstehen soll. „Aktivität und Regionalität sind für uns wesentliche Elemente der Landesgartenschau. Mit solchen Edutainment-Angeboten, bei denen auch mit regionalen Materialien gearbeitet wird, kann auf spannende, informative und spaßige Art Wissen vermittelt werden“, so Obermeier, die auch betont, dass diese Angebote auch langfristig, über die Landesgartenschau hiniaus, aufrecht erhalten werden sollen.

    Die Spende der Stadt Freyung Service GmbH sei ein guter Grundstock, auf dem man aufbauen könne, um diese Pläne auch verwirklichen zu können. Und wer weiß, vielleicht wird der ein oder andere Besucher der Landesgartenschau dann in Zukunft auch ein neuer Anschließer am Nahwärmenetz der Stadt Freyung. „Dieser Prozess hin zu einer ökologischen, regionalen Energieversorgung geht nur Schritt für Schritt“, sagt Pradl. Und Katrin Obermeier ergänzt: „…und Hand in Hand mit allen, die sich für dieses gemeinsame Ziel stark machen.“

    HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

    Hinterlassen Sie bitte einen Kommentar!
    Hier bitte Ihren Namen hinterlassen

    spot_img