SPD Niederbayern verschiebt Bezirksparteitag

    Aktuell.

    Zweckverband Wintersportzentrum Mitterfirmiansreut-Philippsreut

    CWG-FW und FW-Fraktion informieren sich zur Sachlage Mitterfirmiansreut / Philippsreut....

    Ampel-Regierung: Hessel und Sattelberger sollen Parlamentarische Staatssekretäre werden

    Berlin / Bayern. Die bayerischen FDP-Bundestagsabgeordneten Katja Hessel (49)...

    Grundschule St. Anton: Energetische Sanierung geht voran

    Neue Photovoltaik-Anlage ist in Betrieb Passau. Seit geraumer Zeit ist...

    „Das Welterbe ist eine gewaltige Chance für uns!“

    Virtueller Austausch zur gemeinsamen Vermarktung des UNESCO-Weltkulturerbes "Nasser Limes" CSU-Landtagsabgeordnete...

    ‚Kaisermantel‘ ist Schmetterling des Jahres 2022

    Gesunde Mischwälder braucht das Land Berlin. Der Bund für Umwelt...

    Teilen

    Inzidenzwerte teils über 1000 | Dramatische Lage auf vielen Intensivstationen in niederbayerischen Kliniken

    Straubing. „Aus unserer Sicht können wir aufgrund der momentanen Corona-Lage in Niederbayern derzeit leider keinen Parteitag mit circa 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Präsenz am 27. November durchführen. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, unseren Parteitag abzusagen und in das neue Jahr zu verlegen“, erklärt die Bezirksvorsitzende Rita Hagl-Kehl, SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin der Justiz und Verbraucherschutz.

    Wann man den Termin genau nachholen werde, sei noch unklar und könne erst beschlossen werden, sobald sich die Lage entspanne, so Hagl-Kehl weiter.

    In den vergangenen Wochen schossen die Inzidenzwerte exponentiell in die Höhe. Mittlerweile haben bereits mehrere Landkreise in Ost- und Südbayern die 1000 Marke gerissen, und eine Trendumkehr ist noch nicht ersichtlich. Dies hat dazu geführt, dass die Krankenhäuser, und hier insbesondere die Intensivstationen, wieder an der Belastungsgrenze angelangt sind. So müssen mittlerweile Patienten in andere Kliniken verlegt, planbare Operationen verschoben und selbst Notfallpatienten in weiter entfernte Kliniken gebracht werden.

    „Nach den gesetzlichen Regelungen hätten wir unseren Parteitag, Stand heute, mit entsprechenden Hygienevorkehrungen zwar durchführen können. Aufgrund der Lage Niederbayerns als Hotspot Deutschlands, möchten wir aber kein unnötiges Risiko eingehen.“

    Ruth Müller, stellv. Bezirksvorsitzende und stellv. Vorsitzende der SPD im bayerischen Landtag

    Die Hauptursache, warum gerade Niederbayern im Vergleich zu anderen Regionen in Bayern und Deutschland derzeit besonders hart von der Corona-Pandemie getroffen ist, liegt für den Vorstand vor allem in der vergleichsweise niedrigen Impfquote. „In zu vielen Landkreisen in Niederbayern liegt die Impfquote 10 Prozent oder mehr unter dem Durchschnittswert Bayerns. Wir möchten daher an alle Bürgerinnen und Bürger nochmal appellieren: Bitte lassen Sie sich impfen, nicht nur, um sich selbst zu schützen, sondern auch zum Schutz Ihrer Mitmenschen“, so Rita Hagl-Kehl abschließend.

    HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

    Hinterlassen Sie bitte einen Kommentar!
    Hier bitte Ihren Namen hinterlassen

    spot_img