„Raum für Zeit und Ewigkeit“

    Aktuell.

    Rotary-Club Passau-Dreiflüssestadt spendet an Kinderschutzbund

    Kinderschutzbund sorgt für Glücksmomente Passau. Auch diesen Winter wieder greift...

    Bayerische Lebkuchenproduktion im Jahr 2020 auf Rekordniveau

    Sieben von zehn im Bundesgebiet produzierten Lebkuchen stammen aus...

    Pilze im Nationalpark noch immer radioaktiv belastet

    Gesundheitsrisiko durch Tschernobyl-Unfall weiterhin gegeben Grafenau. Pilze sammeln ist im...

    Landkreis Freyung-Grafenau steigert Anteil von Recyclingpapier deutlich

    Zweiter Platz in der Kategorie "Aufsteiger des Jahres" -...

    Hubert von Goisern live auf dem Passauer Domplatz

    Samstag, 16. Juli 2022 Passau. Das neue Album von Hubert...

    Teilen

    Zur Kulturgeschichte der Zeit, Lebenszeit und des Sterbens

    Zwiesel. „Raum für Zeit und Ewigkeit“ heißt die neue Sonderausstellung im Kulturzentrum-Waldmuseum, die ab dem 20. November 2021 bis 20. Juni 2022 zu sehen sein wird.

    Veranschaulicht wird gelebtes Brauchtum rund um den Tod und den Glauben an ein Weiterleben. Besondere Ausstellungsstücke sind beispielsweise Seelen- und Teufelsdarstellungen rund um den Glauben um Himmel, Hölle und Fegefeuer; kleinste Schluckbildchen, die man zur Abwehr von Krankheiten einsetzte; „Memento Sargerl“, geflochtene Haarbilder aus den Haaren von Verstorbenen; aussagekräftige Votivtafeln und seltene Totenbretter.

    Es wird auch der Gefallenen im 1. und 2. Weltkrieg gedacht. Man hatte den Krieg glorifiziert, bei dem so viele unschuldige Menschen zu Tode kamen. Es gibt erschütternde Berichte über besonders tragische Unglücks- und Todesfälle und den Scheintot.

    Bei der Ausstellungseröffnung am 19. November wird unter anderem Prof. Dr. Wolfgang Vogl, Lehrstuhlinhaber an der Uni Augsburg, einen Vortrag zum Sterben aus katholischer Sicht halten.

    Diese Sonderschau wird vom Bezirk Niederbayern und vom Kulturfonds Bayern gefördert.


    Zum Objekt (siehe Foto)
    Am 21. August 1968 demonstrierte eine große Menschenmenge auf dem Stadtplatz von Liberec (ehemals Reichenberg/Nordböhmen) gegen die Niederschlagung des „Prager Frühlings“ durch sowjetische und verbündete Truppen. Dabei eröffnete ein Schützenpanzer das Feuer. Es gab neun Todesopfer, deren Namen auf einer Gedenktafel am Rathaus von Liberec zu lesen sind. Die damals 31-jährige Eva Livečková (* 2.6.1937 Blatna + 23.8.1968 Liberec) war die einzige Frau unter den Getöteten. Mit unserem Werk „Kein Frühling für Eva“ möchten wir an sie erinnern.

    HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

    Hinterlassen Sie bitte einen Kommentar!
    Hier bitte Ihren Namen hinterlassen

    spot_img