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Freitag, Mai 24, 2024

Personalnot in Corona-Zeiten: Bundeswehr unterstützt in Landkreis-Krankenhäusern

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Rund 30 Hilfskräfte in Vilshofen, Rotthalmünster und Aidenbach im Einsatz

Passau/Vilshofen. Aufgrund des akuten Personalmangels in Corona-Zeiten unterstützt nun die Bundeswehr die Krankenhäuser Vilshofen und Rotthalmünster sowie das Asklepios Gesundheitszentrum Aidenbach mit Personal. Bereits am Sonntag sind acht Soldat*innen vom Sanitätslehrregiment Niederbayern aus Feldkirchen angekommen, die auf das Krankenhaus Vilshofen sowie das Gesundheitszentrum Aidenbach verteilt wurden und aktuell schon im Einsatz sind. Alle Acht sind ausgebildete Pflegekräfte. Am Montag um 10 Uhr sind dann noch weitere 20 Soldat*innen des Artilleriebataillon 131 aus Weiden in der Oberpfalz in Vilshofen angekommen, die auf die beiden Kliniken Vilshofen und Rotthalmünster verteilt werden.

„Wir sind dankbar für jede Unterstützung und für jede helfende Hand“, begrüßte Landrat Raimund Kneidinger die 20 Soldat*innen am Krankenhaus Vilshofen und dankte für deren Einsatzbereitschaft. „Bundesminister Andreas Scheuer hat uns, wie schon vor einigen Wochen, bei der Anforderung der Bundeswehr unterstützt und den Kontakt zur Bundesverteidigungsministerin hergestellt. Auch dafür vielen Dank.“ Weil alle Beteiligten, angefangen von Koordinierungsarzt Dr. Andreas Baumann, die Verantwortlichen der Krankenhaus GmbH sowie des Krankenhauses Vilshofen bis hin zur Führungsspitze des Katastrophenschutzes im Landratsamt über die Weihnachtsfeiertage zusammen geholfen haben, konnten schnell die organisatorischen Details, wie Unterbringung, Verpflegung und Einsatzort der Soldat*innen geklärt werden, sodass diese bereits am Sonntag und Montag die Arbeit aufnehmen konnten, so Landrat Kneidinger. Besonders beindruckt zeigte er sich von der extrem schnellen und sehr unkomplizierten Hilfe aller Beteiligten innerhalb von nur wenigen Tagen.

Was es alles zu klären gab erzählte Koordinierungsarzt Dr. Baumann: „Als wir an den Weihnachtsfeiertagen die Hilfs-Zusage bekamen, mussten sehr schnell noch viele Fragen geklärt werden, bspw. wo die Soldat*innen untergebracht werden, wie sie eingekleidet oder wie sie verpflegt werden“, denn so Dr. Baumann: „Wir brauchten die Hilfe so schnell es geht“.

Geschäftsführer Josef Mader dankte Landrat Kneidinger herzlich dafür, dass er so schnell Hilfe organisiert hat. Insbesondere dankte er aber auch Verwaltungsleiter Alexander Dötter und Pflegedienstleiter Roland Gibis, dass sie in kürzester Zeit alle wichtigen Fragen in Zusammenhang mit dem Einsatz der Soldat*innen am Krankenhaus geklärt haben. Auch Josef Mader dankte den Soldat*innen ganz herzlich für ihren Einsatz in dieser angespannten Lage. „Eine Entspannung wird es frühestens ab kommenden Montag geben, wenn ca. 15 bis 20 Mitarbeiter des Krankenhauses Vilshofen wieder aus der Quarantäne kommen“, so Geschäftsführer Mader.

„Bevor es für die Soldat*innen losgeht, bekommen alle direkt nach der Begrüßung eine Hygieneschulung sowie eine Datenschutz-Unterweisung“, erklärt Verwaltungsleiter Dötter. „Untergebracht sind die Soldat*innen am Krankenhaus Vilshofen auf einer Station, die mittlerweile geschlossen wurde und zuvor natürlich grundgereinigt wurde,“ so Pflegedienstleiter Gibis.

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