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Montag, Juli 15, 2024

Trinkwasser im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Passau

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Abkochempfehlung ab sofort aufgehoben

Die Stadtwerke Passau GmbH hat die erforderliche Beprobung des Trinkwassers in den vergangenen Tagen durchgeführt. Die endgültigen Laborwerte wiesen keine Auffälligkeiten mehr auf, so dass das staatliche Gesundheitsamt die Abkochempfehlung für das gesamte Versorgungsgebiet der Stadtwerke Passau mit sofortiger Wirkung aufheben konnte.

Entsprechend der gesetzlichen Vorgaben muss das Wasser noch chloriert werden. Aufgrund des Hochwassers und der Starkregen Anfang Juni ist es im Nachgang zu einer Verunreinigung des Trinkwassers im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Passau GmbH gekommen. Dies kann unterschiedlichste Gründe haben. Beispielsweise besteht die Möglichkeit, dass die Filterfunktion der verschiedenen Erdschichten aufgrund von Starkregen oder Hochwasser zeitweise nicht mehr oder nicht richtig funktioniert. Die mittlerweile durch die Desinfektion mit Chlor beseitigte Verunreinigung war auf coliforme Bakterien zurückzuführen. Eine absolute Ursache kann nicht genannt werden.

Was präventive Maßnahmen anbelangt, so haben die Verantwortlichen der Stadtwerke in enger Abstimmung mit dem staatlichen Gesundheitsamt der Situation und den Prognosen zufolge gehandelt. So wurde beispielsweise der Ranney-Brunnen II unmittelbar beim Hochwasserereignis vom Netz genommen und die Wasserversorgung nur auf den Ranney-Brunnen I umgestellt. Die Stadtwerke Passau hat in den vergangenen Tagen an fünf Stellen im Versorgungsgebiet (Tiefenbach, Heining, Kohlbruck, Salzweg und an der Innstraße) Proben gezogen und diese von einem beauftragen Labor untersuchen lassen. Die Ergebnisse hieraus wurden an das staatliche Gesundheitsamt zur Bewertung übermittelt.

Weitere Informationen der Stadtwerke Passau GmbH:

Die Chlorung dauert noch an: Es kann deshalb zu leichten Geruchs- und Geschmacksveränderungen kommen. Gesundheitliche Bedenken bestehen nicht. Sie können das Trinkwasser uneingeschränkt nutzen. Ausnahme: Zubereitung von Babynahrung.

Es erfolgt eine weitere Information, sobald das Trinkwasser nicht mehr zusätzlich desinfiziert wird.

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