Der Ausbau des bestehenden Wohnraumangebots und die Wiederbelebung des sozialen Wohnungsbaus gehören zu den Hauptanliegen von Oberbürgermeister Jürgen Dupper. Zu diesem Thema hat sich das Stadtoberhaupt kürzlich mit dem Parlamentarischen Staatssekretär des Bundesbauministeriums, Florian Pronold, und MdB Christian Flisek ausgetauscht.
Wohnen ist ein Grundrecht und bezahlbares Wohnen bzw. Bauen ein Hauptanliegen der Menschen. Besonders für einkommensschwächere Haushalte ist die Finanzierung des Wohnraums oftmals eine große Hürde geworden. Aus diesem Grund herrschte zwischen den Gesprächsteilnehmern große Einigkeit darüber, dass auch der soziale Wohnungsbau deutlich vorangetrieben werden muss.
Oberbürgermeister Jürgen Dupper erläuterte, dass aufgrund des stetigen Bevölkerungswachstums in der Stadt Passau auch weiterhin eine große Nachfrage am Passauer Wohnungsmarkt auch im Hinblick auf bezahlbaren Wohnraum herrschen werde. Um dieser nachzukommen steht die Stadt auch bereits im engen Kontakt zu Vertretern der Wohnungsbauunternehmen mit sozialer Ausrichtung. Auch ein beim städtischen Sozialamt angesiedelter Wohnungslotse sorgt dafür, dass der vorhandene Wohnraum schnellstmöglich an diejenigen Personen vermittelt wird, die einen Bedarf hierfür vorweisen können.
Darüber hinaus sollen in künftigen Baugebieten die Aspekte „kostengünstiger Mietwohnungsbau mit Sozialanteil“ (Sozialer Wohnungsbau) und „kostengünstiges Bauland für Ein- und Zweifamilienhäuser für junge Familien“ Berücksichtigung finden.
Staatssekretär Florian Pronold bestätigte, dass dieses Thema auch auf Bundesebene primär behandelt wird. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit arbeitet mit dem Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen an einer Stärkung der sozialen Wohnraumförderung, an zusätzlichem Neubau sowie an einer besseren Unterstützung einkommensschwächerer Haushalte bei den Wohnkosten.
Zudem soll der Mangel an generationengerechtem Wohnraum behoben und die Energieeffizienz von Bestandsbauten erhöht werden.
Abschließend wurde festgestellt, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen müssen, um den steigenden Wohnraumbedarf in der Stadt Passau aber auch landes- und bundesweit befriedigen zu können.




