ÖDP: „Die Stadt muss mehr auf ihre Denkmäler in den Friedhöfen achten!“

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    Beispiel: Senninger-Grab im Innstadt-Friedhof

    Passau. „Die Stadt Passau muss mehr auf die Denkmäler in den Friedhöfen achten. Da gibt es einiges zu tun“, sagen Kulturausschussmitglied Dr. Eva Gerstl und Bezirksrat Urban Mangold. Die beiden ÖDP-Stadträte zeigen das am Beispiel des wunderschönen Senninger-Grabes auf, das sich links vom Friedhof-Hauptportal befindet. Es ist prägend für die Wirkung des Innstadt-Friedhofs, aber dennoch dem Verfall preisgegeben. Vor mehr als einem halben Jahrhundert fand in diesem Grab ein Mitglied der Familie seine letzte Ruhestätte. Das Grab wird nicht mehr genutzt. Starker Bewuchs umrankt es und greift die Bausubstanz an.

    „In so einem Fall muss die Stadt handeln. Die beeindruckende Grabstätte darf nicht aufgegeben werden“, sagen Dr. Eva Gerstl und Urban Mangold. Der Erhalt dieses friedhofsprägenden Einzeldenkmals sei im öffentlichen Interesse. Dr. Gerstl erkundigte sich bei der Beratung des städtischen Kulturhaushalts am Donnerstag (21.10.), was die Stadt nun tun will, um den Verfall abzuwenden. „Es müssen für 2022 ausreichend Haushaltsmittel vorhanden sein, um das Denkmal für die Nachwelt und für künftige Nutzer zu erhalten“, so die ÖDP-Stadträtin. Die Verwaltung stimmte dem Wunsch von Dr. Gerstl zu, das Vorhaben in der nächsten Kulturausschussitzung erneut zu behandeln und darzulegen, aus welchen Haushaltsmitteln die Instandsetzung der Grabstätte finanziert werden kann.

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