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Freitag, Mai 24, 2024

Im Haslinger Hof soll wieder getanzt werden!

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MdL Walter Taubeneder fordert Öffnung von Bars, Clubs und Diskotheken nach österreichischem Vorbild

Kirchham. Im Erlebnispark Haslinger Hof sind Hotel, Speiselokale, Spiel- und Schau- sowie Laden- und Wellnessbereiche seit einigen Wochen wieder geöffnet, ausgelassen getanzt und gefeiert wird jedoch weiterhin nicht. „Abgesehen von Tanzschule und Gartenmusik ist für uns noch keine Nightlife-Perspektive erkennbar“, konstatiert Petra Haslinger, die für das normalerweise üppige Eventprogramm verantwortlich ist. Einmal mehr hatte die Bayerische Staatsregierung eine Öffnung von Bars, Clubs und Diskotheken zuletzt eine Absage erteilt – ein Umstand, der auch MdL Walter Taubeneder wenig verständlich ist. Der örtliche Landtagsabgeordnete fordert daher nun eine Öffnung von Bars, Clubs und Diskotheken nach österreichischem Vorbild.

„Angesichts der aktuell überaus niedrigen Infektionszahlen wirkt die Haltung der Staatsregierung zunehmend wirklichkeitsfremd“, befindet Margareta Haslinger. Viele inzwischen vollständig geimpfte – aber auch testwillige – Stammgäste erklären der Familie Haslinger und deren Mitarbeitern hierzu tagtäglich ihr Unverständnis. In MdL Taubeneder findet der Familienbetrieb einen Unterstützer, der für eine klare und zeitnahe Perspektive für Tanzlokale und Schankwirtschaften eintritt: „Der Inzidenzwert war über die vergangenen Monate hinweg stets die Grundlage unseres politischen Handelns. Nahezu flächendeckend liegt die 7-Tage-Inzidenz in Bayern mittlerweile im einstelligen Bereich, in zahlreichen Landkreisen und kreisfreien Städten gar bei null. Wann, wenn nicht jetzt, ist also der Zeitpunkt, um die verbliebenen Schließungen aufzuheben“, will Taubeneder von der Bayerischen Staatsregierung wissen.

In Österreich dürfen Nachtclubs und Diskotheken seit dem 1. Juli wieder öffnen: Zunächst bei einer Auslastung von 75 Prozent, ab dem 22. Juli auch wieder ohne Kapazitätsbeschränkung. Die Sperrstunde in der Gastronomie ist ebenso Geschichte wie die Maskenpflicht; Bars, Clubs und Diskotheken sind wieder geöffnet und Großveranstaltungen im Kultur- und Sportbereich finden wieder ohne Teilnehmergrenze statt. Währenddessen darf im Raum Passau – wie auch in ganz Bayern – weiter nicht getanzt und gefeiert werden, und es greifen nicht nur für das Nachtleben weiterhin strenge Beschränkungen. Dies will der örtliche CSU-Landtagsabgeordnete Walter Taubeneder ändern und stellt sich einmal mehr auf die Seite der DEHOGA sowie der Gastronomen, die zumindest im Falle der Schank- und Nachtgastronomie dem 500. Schließungstag in Folge entgegenblicken.

Der Schlüssel zum Erfolg ist in Österreich die konsequente Anwendung der „3G-Regel“: Wer geimpft, genesen oder getestet ist, darf seit Monatsbeginn wieder in Bars, Clubs und Diskotheken; und das – wie auch in der klassischen Speisegastronomie – sogar ohne Maske. Dass dies auch in Bayern möglich wäre, steht für Stefan Haslinger außer Frage: „Wir sind gerne bereit, die Beachtung der ‚3G-Regel‘ – ebenso wie hohe hygienische Standards – in unseren Lokalen zu gewährleisten.“ Öffnungsschritte für die Tanzlokale sowie die Schank- und Nachtgastronomie müssen nun aber auch zeitnah Realität werden, um den Betreibern nicht endgültig ihre Existenzgrundlage zu entziehen, stellt Karl-Heinz Haslinger weiter klar. Abgeordneter Taubeneder hat hierfür großes Verständnis: „Ich unterstütze die Forderung nach einer Öffnung der Schankwirtschaften und der Nachtgastronomie unter Maßgabe der ‚3G-Regel‘ und mit Entfallen der Sperrzeitregelungen.“ Auch ein Entfallen der Maskenpflicht bei Einhaltung des Mindestabstands oder der „3G-Regel“ dürfe angesichts der derzeitigen Infektionslage kein Tabu mehr darstellen, so der Abgeordnete weiter.

Letztlich müsse man auch wieder mehr Normalität zulassen, um der Etablierung von infektiologisch weitaus problematischeren Parallelstrukturen entgegenzuwirken, sind sich MdL Taubeneder und Familie Haslinger einig. Denn getanzt und gefeiert wird ohnehin längst wieder: Im privaten Bereich oder jenseits der österreichischen Grenze. Ein Zustand, der weder Gesundheitsschutz noch Wirtschaft fördert. „Es besteht Handlungsbedarf. Den Versprechen für mehr Freiheit bei niedriger Inzidenz sollten nun auch Taten folgen – und zwar im eigenen Land“, so der Konsens des Treffens aus Politik und Gastronomie am Haslinger Hof.

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