Fachkräftemangel in Medizin und Pflege: Jetzt ist die Zeit zum Handeln

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    Gesundheitsreform spricht sich für gemeinsame Maßnahmen aus

    Landkreis Passau. Nach mehrmonatiger coronabedingter Zwangspause, konnte das regionale Gesundheitsforum der GesundheitsregionPlus Passauer Land wieder ein Treffen in Präsenzform abhalten. Entsprechend groß war der Austauschbedarf der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

    Das Gesundheitsforum ist das zentrale Steuerungsgremium der GesundheitsregionPlus Passauer Land. Darin vertreten sind alle wichtigen Akteure aus dem Gesundheitsbereich und der einzelnen Handlungsfelder der GesundheitsregionPlus. Landrat Raimund Kneidinger stellte bei diesem Termin die neue Leiterin der Geschäftsstelle der GesundheitsregionPlus Passauer Land, Lisa Fraunhofer vor.

    Das Netzwerk der Akteure untereinander, das in den vergangenen Jahren aufgebaut wurde, soll als erster Schritt neu gestärkt werden. Die Effektivität und Aktivität dieser Vernetzung bestätigte auch Dr. Winfried Teschauer, der als Vertreter des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit an der Sitzung teilnahm. Teils neue, teils bekannte Schwerpunkte, die durch Corona oft verstärkt wurden, müssen erörtert und Lösungsansätze dafür erarbeitet werden. Dazu bot das Gesundheitsforum im offenen Austausch Gelegenheit, die von den Teilnehmenden rege genutzt wurde.

    Mit den Handlungsschwerpunkten Medizinische Versorgung, Pflege, Prävention und Gesundheitsförderung sowie das Netzwerk Gesunde Gemeinden sollen die wichtigsten Felder mit den größten Zukunftsherausforderungen abgedeckt werden. Vor allem der Fachkräftemangel in Medizin und Pflege und die ärztliche Versorgung im ländlichen Bereich, sah das Gesundheitsforum als eine der Hauptaufgaben für die nächsten Jahre. Die Sprecher der einzelnen Handlungsfelder Prof. Dr. Matthias Keller (medizinische Versorgung), Michael Hisch (Pflege) und Ortenburgs Bürgermeister Stefan Lang (Gesunde Gemeinden) bekräftigten, dass jetzt die Zeit zum Handeln sei. Dabei sei es wichtig, die einzelnen Bereiche untereinander eng zu verzahnen und so die größtmöglichen Synergieeffekte zu nutzen, betonte Landrat Kneidinger.

    Erste Ideen aus den zurückliegenden Sitzungen des Gesundheitsforums konnten bereits umgesetzt werden. So fand unter anderem ein „Studentenworkshop“ statt, mit dem junge Medizinstudentinnen und -studenten in der Region geholt wurden, um so eine regionale Bindung zu schaffen. Dieses Format soll auch in Zukunft fortgesetzt werden. Thematisiert wurden insbesondere aber auch die Belastungen der Kinder und Jugendlichen in der Corona-Pandemie. Hier sollen präventive und therapeutische Maßnahmen ausgebaut und bereits vorhandene noch transparenter dargestellt werden.

    In den nächsten Wochen steht die Konkretisierung der aktuellen Themen in den einzelnen Arbeitsgruppen an. Der nächste Austausch im Gesundheitsforum ist für März 2022 geplant.

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