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Mittwoch, April 17, 2024

Erstes ILE-weites Treffen der kommunalen Seniorenvertreter

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Fürstenstein, 19. April 2016 Die Arbeit für und mit Senioren ist in der ILE Passauer Oberland ein Schwerpunkt im Handlungsfeld Demografie. Daher luden die verantwortlichen Bürgermeister in der ILE, Rudolf Müller aus Ruderting und Josef Schuh aus Witzmannsberg, die Senioren-vertreter aller 10 ILE-Gemeinden zu einem ersten Treffen ins Gasthaus Billinger nach Sittenberg, ein. Aus nahezu allen Gemeinden waren die kommunalen Seniorenbeauftragten oder Seniorenbeiräte gekommen. ILE-Projektmanagerin Gabriele Bergmann hatte es in Abstimmung mit den federführenden Bürgermeistern organisiert und vorbereitet. Im Vordergrund standen das persönliche Kennenlernen und der Austausch untereinander.

Nach einer kurzen Begrüßung und Darstellung der Gemeindeallianz im Passauer Oberland durch die  ILE-Verantwortlichen hatten zunächst die Vertreter aus den einzelnen Gemeinden ausreichend Zeit, über ihre ehrenamtliche Arbeit zu berichten und sich der Runde vorzustellen. Dabei erläuterten sie wie die Seniorenarbeit in den einzelnen Gemeinden organisiert ist und gaben Einblick in  inhaltliche Fragen ihrer Arbeit vor Ort: zu etwaigen Themenschwerpunkten, zu Beratungsangeboten und Sprechstunden, Aktivitäten von und mit den Senioren wie etwa Ausflügen oder Fach-Vorträgen zu seniorenrelevanten Themen. Auch Schwierigkeiten oder Hemmnisse wurden offen angesprochen.

Die Organisatoren hatten aber auch ein Schwerpunktthema vorbereitet, über das  informiert wurde. Ein Ziel des Handlungsfeldes Demografie ist es nämlich auch, die Seniorenbeauftragten in ihrer ehrenamtlichen Arbeit fachlich zu unterstützen. An diesem  ersten Treffen wurde die Arbeit des Vereins Lichtblick Seniorenhilfe e.V., der bedürftigen Menschen in der Region schnell und unbürokratisch hilft, kurz von Gabriele Bergmann vorgestellt. Aus der Praxis berichteten dann die Vertreter aus Ruderting und Tiefenbach über ihre ersten Erfahrungen mit dem Verein. Josef Wimmer und Rudolf Zimmermann, die beiden Seniorenbeauftragten in Ruderting, erläuterten den Anwesenden anhand von Blanko-Anträgen die Schritte der Antragstellung und gaben Beispiele zu bereits konkret erfolgten Anschaffungen.

Dazu zählen beispielsweise ein Kühlschrank, E-Herd oder Heizmaterial, das von Lichtblick bereits übernommen wurde. Alles sei schnell und unbürokratisch abgewickelt worden, hieß es. Dies wurde auch aus Tiefenbach bestätigt. Dort sei eine Unterstützung in Höhe einer monatlichen Pauschale für jemanden beantragt und schnell bewilligt worden.

Bürgermeister Müller ergänzte in diesem Zusammenhang, dass z.B. auch Gemeinden einen Antrag stellen könnten, um bei sozialen Notfällen schnell Gelder zur Verfügung zu haben. Ruderting habe das bereits getan und 2000 Euro erhalten, die in den Sozialfonds der Gemeinde flossen und zweckgebunden bedürftigen älteren Menschen zur Verfügung gestellt werden könnten, wenn akuter Bedarf besteht.

Einhellige Meinung der Anwesenden war es, sich unbedingt wieder treffen zu wollen –  am besten in halbjährlichem Turnus – und sich dabei in erster Linie gegenseitig zu informieren und auszutauschen. Letztlich meinte ein Teilnehmer: „Gemeinsam geht’s leichter“.

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