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Donnerstag, Februar 22, 2024
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ÖDP demonstriert gegen Laufzeitverlängerung

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„Wir sind nun die einzige konsequente Anti-Atomkraft-Partei

Passau. Die ÖDP in der Stadt und im Landkreis Passau lehnt die Verlängerung des Atomkraftrisikos ab. „Wir sind nun die einzige konsequente Anti-Atomkraftpartei und werden uns klar positionieren“, sagt Bezirksrat Urban Mangold. Das tat er gemeinsam mit Kreisrat Walter Dankesreiter auch bei der jüngsten Klimaschutz-Demo am Freitag (30.09.) auf dem Passauer Rathausplatz.

Der von Minister Habeck (Grüne) vorgeschlagene Streckbetrieb für das Atomkraftwerk Isar 2 löst nach Ansicht der ÖDP einen „politischen Dammbruch aus, der auf Druck der CSU zu einer noch weitergehenden Verlängerung des Atomrisikos führen könnte“. „Andi Scheuer fordert bereits den Neubau von Atomkraftwerken. Und Erwin Huber hat sich schon vor dem Angriff auf die Ukraine für eine längere Laufzeit des AKW Isar 2 ausgesprochen. Das machen die nicht ohne Absprache mit Söder. Das alles zeigt, dass die CSU den Atomausstieg generell rückgängig machen will“, kritisiert Mangold.

„Der mittlerweile verschwindend geringe Atomkraftanteil an der Gesamtenergieversorgung rechtfertigt dieses Risiko aber erst recht nicht“, sagen Dankesreiter und Mangold. Eine regenerative Energieversorgung sei inzwischen kostengünstiger als Strom aus Kohle und Erdgas. Hundertprozentig erneuerbare Energie ist nach Ansicht der ÖDP-Politiker „die Voraussetzung dafür, dass sich auch ältere Menschen mit geringerem Einkommen in Zukunft noch eine warme Stube und Strom zu verträglichen Preisen leisten können“.

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