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Dienstag, März 5, 2024
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Nordtangente: Mehr als tausend Menschen protestierten in Passau

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MESSE FRÜHLING in Ried

Haussausstellung

Am vergangenen Wochenende trafen sich im Klostergarten mehr als 1.000 Menschen, um für den Erhalt eines einmaligen Naturstückes zu kämpfen. „Natur ja – Nordtangente nein“ war auf mehreren Transparenten zu lesen.

Man sei es den Kindern schuldig, ein so einzigartiges Stück Natur zu erhalten. Oberbürgermeister Jürgen Dupper stellte noch einmal deutlich fest, dass der zuständige Ausschuss im Stadtrat gegen das Projekt Nordtangente gestimmt habe. Es sei keine wirklich herausragende Lösung, eine Brücke im Naturschutzgebiet über die Ilz zu ziehen. Der Pendlerstau zeige deutlich, dass die Arbeitnehmer in die Stadt wollen. In den Ferien sei keinerlei Stau in den Einfallstraßen festzustellen. „Wir werden die rechtlichen Mittel ergreifen, um diese Nordtangente zu verhindern“, so Jürgen Dupper.

Auch vertreten bei der Anti-Nordtangente-Demo war der Salzweger Bürgermeister Josef Putz. Er befürwortet eine gute Lösung für alle Beteiligten. Die sei wichtig für die Region. Man habe Verständnis für die Umfahrung von Wegscheid und Obernzell, die Zerstörung der Ilzer Natur kann dabei nicht geduldet werden. Man solle sich mehr auf den Ausbau schon bestehender Straßenführungen konzentrieren.

Zahlreiche Politiker hatten sich eingefunden, um ein Zeichen gegen die Zerstörung eines unvergleichlichen Naturgebietes zu bringen. Unter ihnen waren Urban Mangold, Kreisvorsitzender der ÖDP Passau und zweiter Bürgermeister sowie Paul Kastner und Oliver Robl. BI-Vorsitzender Martin Ziegler appellierte an alle Betroffenen, „vernünftig in Ruhe miteinander zu diskutieren“.

Ebenfalls gegen die Nordtangente positionierte sich ein Sprecher der betroffenen Bewohnern am Anger. Diese neue Trasse bringe keinen Vorteil für die Anwohner.

Es war eine friedliche Demonstration, die sicherlich erneut ein starkes Zeichen gegen die Nordtangente über Ilz- und Gaißatal gesetzt hat.

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