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Sonntag, März 3, 2024
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Niederbayern und Mühlviertel machen beim Bier gemeinsame Sache – Dreiländereck soll zur Bierweltregion werden

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Rechtzeitig zum 500. „Geburtstag“ des Bayerischen Reinheitsgebots wollen die niederbayerischen Landkreise Freyung-Grafenau und Passau gemeinsam mit dem österreichischen Mühlviertel dem Thema „Bier“ einen neuen, modernen aber auch regionalen Anstrich verleihen.

Im Rahmen eines INTERREG-Projektes planen die Kooperationspartner Landkreis Freyung- Grafenau, Landkreis Passau und Mühlviertel Marken GmbH eine Zusammenarbeit in verschiedensten Bereichen.

So sollen zum Beispiel Brauereien mit Gastronomie und Hotellerie in der Region noch enger als bisher zusammenarbeiten.
Gleichzeitig sollen beispielsweise aber auch kreative und neue Wege gefunden werden, um regionale Biere und auch neue Bierkreationen in Verbindung mit Unternehmen vor Ort, bei denen man in einem ersten Schritt nicht sofort an das Thema Bier denkt, an den Kunden zu bringen. So sind beispielsweise Bierverkostungen im gepflegten Ambiente von Modehäusern oder auch in Werksverkaufseinrichtungen traditioneller Glasmanufakturen vorstellbar.

Durch die grenzüberschreitende Kooperation soll der breiten Öffentlichkeit deutlich werden, dass Niederbayern und das Mühlviertel besondere Kompetenzen im Bereich „Bier“ vorweisen können.
Inzwischen haben die Partner offiziell den entsprechenden Förderantrag für das Projekt eingereicht.

In diesem Zusammenhang hebt Landrat Sebastian Gruber, der den Landkreis Freyung- Grafenau als führenden Projektpartner vertritt, auch die kompetente Unterstützung durch die EUREGIO hervor. Zum Gelingen dieses Projektantrages seien die Erfahrung und das Fachwissen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie deren Engagement äußerst hilfreich gewesen, so Landrat Gruber.

Insgesamt will die Initiative helfen neue Zielgruppen für das Thema „Bier“ erschließen, die Akzeptanz gepflegter regionaler Biere in der gehobenen Gastronomie stärken und insgesamt für die gesamte Region die Dachmarke „Bierweltregion“ etablieren.
Dabei soll langfristig auch die Region Südböhmen als weiterer Partner eingebunden werden.

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