Auf der Staatsstraße 2125 zwischen Gaißabrücke und Donauhof ist am Dienstag und Mittwoch asphaltiert worden (Foto: Staatliches Bauamt Passau / Süß)

Neuer Asphalt im ersten Bauabschnitt – ab Montag neue Umleitungsstrecken

Tiefschwarz glänzt der frische Asphalt auf der Staatsstraße 2125 ab der Einmündung Gaißabrücke in Richtung Donauhof. Er hat eine Besonderheit zu bieten: Eingebaut im sogenannten DSH-V-Verfahren sorgt er für eine Lärmminderung. Die Anwohner an der viel befahrenen Straße wird es freuen. Die Arbeiten gehen plangemäß voran: Ab 27. April beginnen die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt

Wie vorgesehen zum 24. April wird der erste Bauabschnitt der Straßensanierung fertiggestellt. Dabei wurde zunächst der alte Asphalt der stark geschädigten Fahrbahn der St 2125 abgefräst und neuer Asphalt eingebaut. Auf dem rund 1,1 km langen Abschnitt zwischen Gaißabrücke und Donauhof ist dieser nicht nur neu, sondern außerdem noch besonders leise: „Wir haben in diesem Abschnitt DSH-V-Asphalt eingebaut, der lärmmindernde Eigenschaften hat“, sagt Eva-Maria Honigl, die zuständige Abteilungsleiterin am Staatlichen Bauamt Passau.

Auf den ersten Blick wirkten die Asphaltierungsarbeiten am Dienstag und Mittwoch ganz normal. Zwei Fertiger fuhren die Staatsstraße parallel ab, in der Lastwagenkolonne wartete der Asphalt auf seinen Einsatz. Und doch war eines anders: Die beiden Fertiger sind speziell für den DSH-V-Einbau ausgelegt. Dabei wird eine dünne Asphaltdeckschicht – im Abschnitt zwischen Gaißa und Donauhof sind es gerade einmal zwei Zentimeter – in Heißbauweise auf den frischen Asphalt aufgebracht. Wie aus einer Spritzpistole sprüht der Fertiger zunächst eine Art Klebstoff auf die Fahrbahn. Dann verteilt er eine sehr dünne Schicht aus Asphalt auf das vorgespritzte Bindemittel. Dadurch erhält die Fahrbahn eine feinere Oberflächenstruktur, die das Rollgeräusch der Fahrzeugreifen auf dem Asphalt mindert.

(Foto: Staatliches Bauamt Passau / Süß)

Am Montag, 27. April, beginnen die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt, diese werden voraussichtlich bis 08. Mai dauern. In dieser Zeit wird die Anschlussstelle Passau-Nord der A 3 für den überregionalen Verkehr gesperrt, dieser wird über die Anschlussstelle Passau-Mitte und von dort auf der B 12 in Richtung Franz-Josef-Strauß-Brücke nach Passau umgeleitet. In der Gegenrichtung wird der Verkehr mit Zielrichtung A 3 auf der B 85 bis Oberjacking und von dort auf der PA 1 und St 2323 umgeleitet. Auf der PA 26 verläuft die Umleitung bis Schalding l.d.Donau, von dort wird der Verkehr auf der St 2125 zur Anschlussstelle Passau-Nord geleitet. Für den regionalen Verkehr aus Richtung Windorf / Schalding kommend ist die Autobahnauffahrt erreichbar.

Die Fahrradwege entlang der Staatsstraße 2135 bleiben während der gesamten Bauzeit frei befahrbar. Radfahrer werden allerdings um erhöhte Aufmerksamkeit im Baustellenbereich gebeten. Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert. Da die Arbeiten zum Teil witterungsabhängig sind und nur zu niederschlagsfreien Zeiten ausgeführt werden können, kann es bei schlechtem Wetter zu Terminverschiebungen kommen. Das Staatliche Bauamt Passau bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer um Beachtung der Sperrzeit und Benutzung der ausgeschilderten Umleitungsstrecken. Damit können Behinderungen und Beeinträchtigungen vermieden werden.

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