Neue Medizingeräte auf Bayerns Rettungsfahrzeugen

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    Weniger Gewicht, mehr Funktionen, telemedizinische Anbindung

    München. Wie das Bayerische Rote Kreuz mitteilt, begrüßt es die durch den Ministerrat im Juli 2019 beschlossene Einführung des „Telenotarzt Bayern“ ausdrücklich und hat daher mit den Betreibern im bayerischen Rettungsdienst (Arbeiter-Samariter-Bund, Bayerisches Rotes Kreuz, Branddirektion der Landeshauptstadt München, Malteser-Hilfsdienst, Johanniter-Unfall-Hilfe, Landesvereinigung der privaten Rettungsdienste Bayern) die medizinische Ausrüstung der bayerischen Krankentransport- und Rettungswagen sowie Notarzt-Einsatzfahrzeuge weiterentwickelt. Diese Fahrzeuge werden vom Bayerischen Roten Kreuz zentral für alle Betreiber beschafft.

    So werden ab sofort Rettungswagen (RTW) und Notarzt-Einsatzfahrzeuge (NEF) im Rahmen von Geräteneu- und ersatzbeschaffungen mit einem neuen, leichteren EKG-Defibrillator vom Typ GS corpuls 3T ausgerüstet. Dieses Gerät, das sich im Rahmen eines Bieterverfahrens durchgesetzt hat, bietet ein Mehr an Funktionen, die zu einer Steigerung der notfallmedizinischen Versorgungsqualität führen. Die umfangreiche Konnektivität (WLAN, 4G-Modem, Bluetooth) ermöglicht auch die Anbindung an eine Telenotarzt-Schnittstelle, um vom Einsatzort oder dem RTW aus EKG-Daten in Echtzeit an den „Telenotarzt Bayern“ zu übertragen.

    Die Notarzt-Einsatzfahrzeuge werden zudem künftig mit einer mechanischen Reanimationshilfe (GS corpuls CPR) zur Herz-Druckmassage ausgestattet, um vor allem während des Patiententransports Mitarbeitende zu entlasten und die Insassensicherheit zu verbessern. Eine Reanimationshilfe wird bereits heute in Bayern auf den arztbesetzten Rettungsmitteln vorgehalten. Diese wird durch das neue Gerät schrittweise ersetzt. Die Reanimationshilfe und das EKG-Gerät interagieren untereinander und synchronisieren die Herz-Druckmassage mit der Schockabgabe des EKG-Defibrillators.

    (Foto: BRK / LGST)

    Die Krankentransportwagen in Bayern werden in Zukunft mit einem automatischen externen Defibrillator (AED, GS corpuls 1) ausgestattet. Schon heute werden auf den Krankentransportwagen AED vorgehalten, jedoch bietet das neue Gerät unter anderem die Möglichkeit, ein 4-Kanal-EKG abzuleiten oder die arterielle Sauerstoffsättigung mittels Pulsoximetrie zu bestimmen.

    (Foto: BRK / LGST)

    Diese Ausrüstung der öffentlichen Rettungsdienste und die dabei entstehenden Mehrkosten werden nach intensiven Beratungen aus Investitionsmitteln der Sozialversicherungsträger als Kostenträger im Rettungsdienst Bayern finanziert.

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