Nein zu Endlager-Standort in Niederbayern: Rückendeckung für die Landräte

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    Passau. Die Haltung der niederbayerischen Landräte in der Debatte um mögliche Endlager für Atommüll in Deutschland ist glasklar: Geologisch ungeeignete Standorte müssen von vornherein ausgeschlossen werden – damit stehe auch der Saldenburger Granit im Landkreis Freyung-Grafenau nicht zur Diskussion. Die entsprechende Resolution des Bezirksverbandes Niederbayern im Bayerischen Landkreistag, die auf Initiative des Freyunger Landrates Sebastian Gruber gefasst worden war, erfuhr jetzt durch Umweltministerin Ulrike Scharf eine ebenso glasklare Unterstützung. Auch sie stellte fest, dass die Endlagerung geologisch zu 100 Prozent zuverlässig sein müsse. Stattdessen auf sichere Behälter zu setzen, sei keine Option.

    In einem Schreiben an Landrat Franz Meyer, dem Bezirksvorsitzenden des Landkreistages, teilte die Ministerin die „sachlich richtigen und nachvollziehbaren Forderungen der Landräte vollkommen“. Sie werde diese Haltung auch gegenüber Bundes-Umweltministerin Dr. Barbara Hendricks zum Ausdruck bringen und ihr die Resolution aus Niederbayern übersenden.

    Wie die niederbayerischen Landräte ist auch Ministerin Ulrike Scharf der Ansicht, dass die höchstmögliche Sicherheit nur dann gegeben ist, wenn die geologischen Verhältnisse einen „einschlusswirksamen Gebirgsbereich“ aufweisen. Dies durch eine wie auch immer geartete Behältertechnlogie zu ersetzen, kommt für die Ministerin nicht in Frage. Ein Endlager auf einer solchen Basis hätte wohl keine Chance auf die „erforderliche Akzeptanz in der Bevölkerung“. Scharfs Bitte an die Bundes-Umweltministerin: „Die Sorgen der niederbayerischen Landräte sollten daher unbedingt entkräftet werden“.

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