Millionen heimelige „Lichtspender“ für eine besondere Weihnachtszeit

    Aktuell.

    Zweckverband Wintersportzentrum Mitterfirmiansreut-Philippsreut

    CWG-FW und FW-Fraktion informieren sich zur Sachlage Mitterfirmiansreut / Philippsreut....

    Ampel-Regierung: Hessel und Sattelberger sollen Parlamentarische Staatssekretäre werden

    Berlin / Bayern. Die bayerischen FDP-Bundestagsabgeordneten Katja Hessel (49)...

    Grundschule St. Anton: Energetische Sanierung geht voran

    Neue Photovoltaik-Anlage ist in Betrieb Passau. Seit geraumer Zeit ist...

    „Das Welterbe ist eine gewaltige Chance für uns!“

    Virtueller Austausch zur gemeinsamen Vermarktung des UNESCO-Weltkulturerbes "Nasser Limes" CSU-Landtagsabgeordnete...

    ‚Kaisermantel‘ ist Schmetterling des Jahres 2022

    Gesunde Mischwälder braucht das Land Berlin. Der Bund für Umwelt...

    Teilen

    Kerzen bringen auch in diesem Jahr Licht in eine Weihnachtszeit, in der Märkte und Glühwein fehlen: Viele davon kommen aus Niederbayern. Mehrere Millionen der Lichtspender aus Wachs trocknen in einer Manufaktur im Passauer Land jedes Jahr nach dem Lackieren an ihren Dochten, bevor sie anschließend in alle Welt verschickt werden

    Rotthalmünster (obx). Nicht nur vor Weihnachten hängt im niederbayerischen Rotthalmünster der Himmel voller Kerzen: Die Kerzenfabrik Kopschitz, gegründet vor mehr als 200 Jahren im Sudetenland und nach dem Zweiten Weltkrieg neu entstanden im Passauer Land, gehört heute zu den erfolgreichsten Herstellern in der Branche. Um auf dem weltweiten Markt bestehen zu können, setzt der Familienbetrieb, der in Rotthalmünster bereits in fünfter Generation geführt wird, auf immer neue Entwicklungen und Modelle, um den Kunden zu begeistern.

    „Die Kerzengeschmäcker sind ganz verschieden“, sagt Dr. Alexander Kopschitz. „Die Deutschen mögen es gern klassisch und gediegen in rot und gold“, weiß der Geschäftsführer. „Aber für viele darf es auch etwas mehr sein: Metallic-Töne sind inzwischen auch echte Klassiker. Kerzen in Silber, Gold und Kupfer – gerne glänzend – strahlen am Heiligen Abend mit Kinderaugen um die Wette“, sagt der Kerzen-Fachmann.

    Die Kerzenfabrik Kopschitz liefert heute fast jede zweite produzierte Kerze ins Ausland. Zu den wichtigsten Exportländern gehören neben dem Nachbarn Österreich auch Italien und die Schweiz, die Benelux-Staaten, aber auch die Vereinigten Staaten und Kanada. Hergestellt werden die Kerzen in einer rund 7.000 Quadratmeter großen Kerzenmanufaktur rund 30 Kilometer südwestlich von Passau.

    Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs haben die Geschäftsführer jenseits der bayerischen Grenze eine zweite Produktionsstätte im südböhmischen Lhenice aufgebaut. Der Grund war einfach: Niedrigere Lohnkosten besonders bei der Handveredlung halfen dabei, weiterhin konkurrenzfähige Preise bei gleichzeitig hohem Qualitätsstandard zu sichern – und gleichzeitig den Heimatstandort bei Passau zu erhalten.

    Eine gute Kerze erkennt man dem Fachmann zufolge am harmonischen Abbrennverhalten, der hohen Leuchtkraft und richtigen Größe der Flamme, daran, dass sie nicht rußt und nicht tropft. Wer Freude an schönen Kerzen hat, wird von der großen Auswahl der Kerzenmanufaktur begeistert sein: im 600 Quadratmeter großen Werksverkauf wird jeder seine Lieblings-Leuchte finden.

    Mehr Informationen: www.kopschitz.de

    HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

    Hinterlassen Sie bitte einen Kommentar!
    Hier bitte Ihren Namen hinterlassen

    spot_img