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Freitag, Juni 21, 2024

„Jetzt muss was passieren“

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MdL Heisl begeht Rad- und Wanderwege mit Bürgermeister Fürst in Tiefenbach – Schotterung unzumutbar für Bevölkerung

„Die Schotterung ist schlicht zu grob und Vereinbarungen werden nicht umgesetzt“, ist Tiefenbachs Bürgermeister Christian Fürst verärgert, was den Zustand der im Gemeindebereich liegenden Rad- und Wanderwege angeht. Vorrangig geht es dabei um den etwa 2,5 Kilometer langen Radweg Donau-Bayerwald-Route‘, ein Teilstück der Südroute des Trans-Bayerwald Moutainbike-Weges sowie den Wanderweg (22+20) des Bayerischen Waldvereins. „Ich werde vermehrt von unzufriedenen den Bürgerinnen und Bürgern angesprochen. Für die Bevölkerung ist die grobe Schotterung ein echtes Problem“, betont er bei einem Ortstermin mit dem CSULandtagsabgeordneten Josef Heisl.

Dieser setzt sich bereits seit Jahren, in der Vergangenheit schon in Zusammenarbeit mit seinem Vorgänger Prof. Dr. Gerhard Waschler, für den Wald als nutzbaren Naherholungsort ein. Auch in seiner Funktion als Vorsitzender des Bayerischen Waldvereins der Sektion Passau liegt MdL Heisl die uneingeschränkte Zugänglichkeit des Waldes am Herzen. „Der Staatsforst ist für alle da – er ist ein Erholungsgebiet“, zeigt sich Heisl verärgert. Immerhin habe man vermehrt den Kontakt zu den Bayerischen Staatsforsten gesucht und immer wieder Gespräche geführt. „Es geht schlicht nichts vorwärts. Wir tauschen uns aus, treffen vermeintliche Vereinbarungen, aber es ändert sich nichts – immer wieder finden wir die übermäßig grobe Schotterung vor“, resümiert der CSULandtagsabgeordnete. Er sieht sich nun gezwungen, an das zuständige Ministerium heranzutreten, um dem Sachverhalt auf den Grund zu gehen. „In den benachbarten Gebieten wie beispielsweise Bodenmais, die ebenfalls mit den Themen Sturm, Borkenkäfer oder Waldarbeit allgemein zu kämpfen haben, funktioniert es wunderbar – nur bei uns ist der Zustand von einigen Wegen völlig unzumutbar“, beklagt MdL Heisl.

Auch nach Ansicht von Tiefenbachs Bürgermeister Christian Fürst bestehe dringender Handlungsbedarf: „So geht es nicht mehr weiter. Jetzt muss endlich was passieren.“ Vor allem im Sinne der Bevölkerung wolle man die Thematik nochmals mit Nachdruck angehen. „Die Nutzung von Rad- und Wanderwegen geht immer weiter zurück, weil es schlicht nicht mehr möglich ist – das Verletzungspotential zu hoch. Das ist sprichwörtlich der falsche Weg“, ist Fürst überzeugt und dankt dem CSU-Landtagsabgeordneten für sein Zutun und die kurzfristig anberaumte Ortsbegehung im Gemeindegebiet Tiefenbach.

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