In Auerbach wird nicht nur geplant, sondern auch umgesetzt – mit und ohne Corona

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    MdL Manfred Eibl im Gespräch mit Gerhard Weber zur Gemeindeentwicklung

    Auerbach (Landkreis Deggendorf). Seit dem Amtsantritt von Bürgermeister Gerhard Weber (SPD) vor einem Jahr ist viel passiert in Auerbach. Welche Pläne der engagierte Bürgermeister in Zukunft noch hat und wie Corona die aktuelle Gemeindeentwicklung beeinflusst, erfuhr der zuständige Abgeordnete der Freie Wähler Landtagsfraktion Manfred Eibl beim offenen Austausch vor Ort.

    Es gibt einfachere Zeiten, eine Gemeinde zu entwickeln; und doch lässt sich Auerbachs Bürgermeister Gerhard Weber nicht von seinen Plänen abbringen. Sorge um die steigenden Inzidenzen besteht vor allem bei den Kindern. Mit Blick auf die vollen Fußballstadien, während die Schüler Maske tragen müssen, steigt zudem der Unmut der Bürgerinnen und Bürger. Mit Ionenfilter in der Grundschule und im Kindergarten in Auerbach möchte er nachhaltig unterstützen. Diese weitsichtige Entscheidung für mehr Schutz in der Schule ist mit Investitionen verbunden, dient aber der langfristigen Sicherheit der Schüler.

    „Gerade jetzt in der Pandemie profitieren Gemeinden von schnellen zielgerichteten Entscheidungen und auch von Bürgern, die in Entscheidungen eingebunden sind. So lassen sich Krisen nicht nur als Gesellschaft bewältigen, sondern auch gestalten“, so MdL Manfred Eibl.

    Ein Beispiel für diese aktive Teilhabe wäre der geplante Weihnachtsweg in Auerbach gewesen, der aufgrund der rasant steigenden Infektionszahlen abgesagt wurde. Dieses wunderbare Gemeinschaftsprojekt entstand in Zusammenarbeit von Gemeinde mit Bürgermeister Gerhard Weber, der Grundschule, dem Kindergarten, der Pfarrei mit Pfarrgemeinderat und der Kirchenverwaltung. Daneben sind etliche Privatpersonen und zahlreiche Vereine voller Tatendrang bei der Realisierung beteiligt.

    Gerhard Weber ist nicht nur ein Vordenker, wenn es um die Corona-Krise geht. Mit viel Engagement und konkreten Visionen strickt Gerhard Weber an der Zukunft Auerbachs. „Die innovativen Konzepte sollen gemeinsam mit den Bürgern entwickelt werden“, das ist Gerhard Weber wichtig. Er ist überzeugt: „Die Bürger sind das Rückgrat der Gemeinde.“ Aktuell hat die Gemeine einen Gebäudekomplex neben dem Rathaus, eine leerstehende Schreinerei, erworben. Unter dem Slogan „Von der Schreinerwerkstatt zur Bürgerwerkstatt“ soll darin ein Gemeindezentrum entstehen, bei dessen Planungen die Bürger miteinbezogen werden.

    Anerkennung zeigt er auch, wenn er von seinen Vorgängern spricht. „Dank des umsichtigen Handelns meiner Amtsvorgänger und den guten Steuereinnahmen, steht unsere Gemeinde finanziell auf einem soliden Fundament. Umsichtiges und verantwortliches Handeln sollen auch weiterhin dieses Fundament stärken und Basis für die Weiterentwicklung unserer Gemeinde sein.“

    Die Verwirklichung von zukunftsweisenden Plänen war bereits bei der Kandidatur seine Motivation. „Es geht mir um den Lebensraum Auerbach, um attraktive Lebensverhältnisse, die Daseinsvorsorge und um ein liebenswertes Miteinander – dafür setze ich mich ein.“

    Dazu gehört natürlich auch der Wohnraum, welcher in Auerbach allen Altersgruppen und deren Lebenswelt gerecht werden soll. So soll älteren Menschen ein barrierefreies Wohnen ermöglicht werden, ebenso wie den Familien ein bezahlbares Eigenheim. Ein Ansatz hierzu sind Quartierlösungen wie bereits oft in Städten verwirklicht, kombiniert mit Co-Working Spaces und Wohnungen mit Gästeappartements für den Familienbesuch von Kindern/Enkeln. Alle vier großen Ortsteile der Gemeinde sollen von den baulichen Entwicklungen profitieren.

    Die Gemeinde plant zudem den Bau eines Gebäudes in Holzbauweise, welches sowohl sechs Wohnungen als auch Platz für eine Arztpraxis bieten soll. Der zugehörige Parkplatz mit 42 Stellplätzen soll gleichzeitig von den Besuchern der Ortsmitte und des Sportplatzes genutzt werden können. Im Erdgeschoss wird die im Ort ansässige Bayerwaldpraxis eingerichtet, daneben und darüber sind die sechs Wohneinheiten geplant (48 bis 72 Quadratmeter) mit Terrasse (Erdgeschoss) oder überdachtem Balkon geplant.

    Manfred Eibl weiß aus seiner 17-jährigen Amtszeit als Bürgermeister und seiner Funktion im Bayerischen Landtag um die Bedeutung der Finanzierung. Das Gespräch bot Gelegenheit zum befruchtenden Austausch in Finanzierungsfragen und zu kommunalpolitischen Fragestellungen.

    „Ich freue mich wirklich sehr für die Gemeinde Auerbach, dass sie einen Bürgermeister hat, der nicht nur vorausschauend dennkt, sondern mit Blick auf die Umsetzbarkeit plant und realisiert. Auerbach hat noch einen guten Weg vor sich – zu Weihnachten und auch in der Zukunft“, davon ist Manfred Eibl überzeugt.

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