„Impfen, Impfen, Impfen und auch an die anderen denken“

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    Landesvorstand der Senioren-Union verabschiedet Corona-Resolution

    München. Der Landesvorsitz der Senioren-Union, unter dem Vorsitz von Altlandrat (Passau) Franz Meyer und Staatssekretär a.D., hat eine Resolution verabschiedent – diese wurden soeben mittels einer Pressemitteilung an die Medien bekanntgegeben.

    Die Resolution im Wortlaut

    Keine Menschenleben riskieren

    Abwarten oder Ausweichen bedeutet, Menschenleben auf‘s Spiel zu setzen. Die Corona-Zahlen erreichen ständig neue Höchstwerte. Die Intensivstationen sind am Limit. Die Lage ist dramatisch. „Wenn die Apokalypse bei 10 ist, stehen wir bei 9“, so der CSU-Parteivorsitzende, Ministerpräsident Dr. Markus Söder. Deshalb fordert der neu gewählte Landesvorsitzende der SEN, Staatssekretär a.D. und Altlandrat Franz Meyer: Es muss etwas passieren – und zwar sofort!!!“

    Weitere Corona-Tote in Alten- und Pflegeheimen verhindern

    Tagtäglich laufen neue Rekordzahlen von Neuinfektionen über die Ticker, die 7-Tage-Inzidenz steigt unaufhörlich. Laut Statistik waren allein bei der ersten und zweiten Welle in den Alten-und Pflegeheimen mindestens 29 000 Corona-Tote zu beklagen. „Hier müssen sämtliche Alarmglocken schrillen!“, so Meyer. „Eine solche Zahl an Todesopfern allein unter den Älteren darf es nie wiedergeben.“

    Impfpflicht für bestimmte Einrichtungen

    Markus Söder betont immer wieder, dass wir ganz anders aufgestellt wären, wenn wir uns alle hätten impfen lassen. Das gilt für die gesamte Bevölkerung, insbesondere aber für bestimmte Berufsgruppen. Die übergroße Mehrzahl des ärztlichen und pflegenden Personals, aber auch der Beschäftigten in Kitas und Schulen ist sich der ganz besonderen Verantwortung bewusst. Darum gilt unser aufrichtiger Dank all denjenigen, die sich Tag und Nacht dieser aufopferungsvollen Aufgabe mit vollem Einsatz aller Kräfte – und darüber hinaus – hingeben. Aber es gilt auch: Wer sich in solch verantwortungsvoller Aufgabe ohne vernünftigen Grund einer Impfung verweigert, erhöht die Gefahren für sich und insbesondere für die anvertrauten Patienten und Bewohner. Nachdem offensichtlich alle Appelle, Aufrufe und Angebote bei den Impfunwilligen keinen Erfolg haben, ist es folgerichtig und zwingend erforderlich, eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen und Tätigkeitsbereiche einzuführen. „Die Politik darf einer solchen – möglicherweise umstrittenen – Entscheidung nicht aus dem Weg gehen“, so Meyer.

    Menschenleben sind wichtiger als Datenschutz

    Es ist absolut unverständlich, dass beispielsweise niemand weiß, ob und wie viel Personal in den Heimen gegen den Virus geimpft ist. „Wenn Datenschutz mehr wiegt als Menschenleben, dann stimmt in unserem Wertekompass etwas nicht“, so Meyer. „Hier sind unverzüglich entsprechende Änderungen notwendig – lebensnotwendig.“

    Fazit: Die Verantwortlichen müssen laut Meyer „augenblicklich handeln – unverzagt, parteiübergreifend und pragmatisch. Lieber ein verlorener Gerichtsprozess als unnötige Tote!“. „Eine Verlängerung der Pandemie-Notlage wäre im Augenblick wesentlich zielgerichteter als die Vorschläge der Ampel-Koalition“ so der Vorsitzende des Arbeitskreises Gesundheit und Pflege in der SEN, Dr. med. Christian Alex.

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