Grenzüberschreitende Zusammenarbeit zum Thema KI

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    Am 9. Dezember 2021 organisierten die Europaregion Donau-Moldau e.V. und das Netzwerk INDIGO einen digitalen runden Tisch zum Thema Künstliche Intelligenz (KI). Im Rahmen der Netzwerkveranstaltung hatten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der tschechischen, deutschen und österreichischen Hochschulen die Gelegenheit, ihre Forschungsschwerpunkte im Bereich der KI vorzustellen und sich zu möglichen grenzüberschreitenden Kooperationen auszutauschen.

    Das Thema Künstliche Intelligenz und der Einsatz von intelligenten Systemen hat in den letzten Jahrzehnten rasante Fortschritte erlebt, die insbesondere auf der Forschungsarbeit an Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen basieren. Diverse Forschende beschäftigen sich mit der Entwicklung von Teilgebieten der KI und erweitern hiermit die vielfältigen Anwendungsfelder neuer Technologien, wie beispielsweise in der Medizin oder im Bereich der Prozessoptimierung.

    Um den wissenschaftlichen Austausch zwischen den Hochschulen in der Europaregion Donau-Moldau und dem ostbayerischen Raum zu fördern, fand am 9. Dezember ein digitaler Runder Tisch zum Thema KI statt. Die Veranstaltung diente als Vernetzungsgelegenheit für die Fachexpertinnen und Fachexperten im Bereich KI an den tschechischen, österreichischen und deutschen Hochschulen im Netzwerk. Insgesamt 22 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 15 unterschiedlichen Hochschuleinrichtungen aus Deutschland, Tschechien und Österreich nahmen an der zweistündigen Veranstaltung teil.

    Neben Kurzvorstellungen der Forschungsschwerpunkte der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hatten diese die Gelegenheit, sich zu möglichen grenzüberschreitenden Kooperationen auszutauschen. Die Moderation der fachlichen Diskussion übernahm Prof. Dr. Wolfgang Dorner (Technische Hochschule Deggenorf) sowie Prof. Dr. Tomas Sauer (Universität Passau, wissenschaftlicher Leiter des Netzwerks INDIGO).

    Neben der Vernetzung und dem Ausbau von Hochschulkooperationen hat es sich die Europaregion Donau-Moldau in den nächsten Jahren zum Ziel gesetzt, den Austausch zum Forschungsthema der Künstlichen Intelligenz verstärkt zu unterstützen. Auch im Netzwerk INDIGO spielen wissenschaftliche Kompetenzen im Bereich KI eine zentrale Rolle, da die Geschäftsstelle des Netzwerks seit 2020 die Initiative des KI Campus Ostbayern koordiniert. „Wir freuen uns, dass wir im Rahmen unseres Runden Tisches Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der EDM-Region zusammenbringen und den Dialog zum Zukunftsthema der Künstlichen Intelligenz unterstützen konnten. Auch in 2022 möchten wir die Zusammenarbeit mit dem Netzwerk INDIGO fortführen“, erläutert Vendula Maihorn, die für die Hochschulkooperationen im Grenzraum Bayern-Österreich-Tschechische Republik der Europaregion Donau-Moldau e.V. zuständig ist. Sie betreut die vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Landesentwicklung geförderte und vom Bezirk Niederbayern kofinanzierte Projektinitiative, bei der es um den Ausbau des Hochschul- und Forschungsnetzwerks im Grenzraum Bayern-Österreich-Tschechische Republik geht.


    Über die Europaregion Donau-Moldau e.V.

    Die Europaregion Donau-Moldau (EDM) ist ein 2012 gegründeter, dreiländerübergreifender Zusammenschluss der Regionen Niederbayern, Oberpfalz, Oberösterreich, Niederösterreich, Südböhmen, Pilsen und Vysocina in Form einer politisch vereinbarten Arbeitsgemeinschaft. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die trilaterale Zusammenarbeit zum Wohle der dort lebenden Menschen, zur Stärkung der gesamten Region im Wettbewerb der Regionen und zur Umsetzung des europäischen Gedankens beizutragen. In der fast 60.000 Quadratkilometer umfassenden Europaregion leben über sechs Millionen Menschen. In der Region Niederbayern befindet sich der Sitz der EDM in Freyung, wo die Tätigkeit für die EDM durch den Trägerverein Europaregion Donau-Moldau wahrgenommen wird. Vorsitzender des Trägervereins ist Bezirkstagspräsident Niederbayerns Dr. Olaf Heinrich, Geschäftsführer ist Dipl.Ing. Kaspar Sammer.
    Weitere Informationen zu EDM: https://www.europaregion.org/

    Über das Netzwerk INDIGO und den KI Campus Ostbayern

    Der KI Campus Ostbayern wurde 2020 initiiert und wird durch das Netzwerk INDIGO (Internet und Digitalisierung Ostbayern) koordiniert und organisatorisch unterstützt. Der KI Campus Ostbayern ist eine Kooperationsplattform, mit der die ostbayerischen Hochschulen (OTH Amberg-Weiden, OTH Regensburg, Hochschule Landshut, TH Deggendorf, Universität Regensburg und Universität Passau) ihre Kompetenzen zum Thema Künstliche Intelligenz bündeln, den wissenschaftlichen Austausch stärken und die Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Gesellschaft ausbauen wollen. Weitere Informationen findet man auf der INDIGO-Website unter
    https://www.indigo-netzwerk.de/ki-campus-ostbayern/.

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