Geothermie: Wärme aus der Erde

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    Fakten: Die Erde ist ein natürlicher Wärmespeicher, der aus dem heißen Erdkern und aus der Umwelt mit der Sonne als Energiequelle gespeist wird

    Deggendorf. Die Erdwärme steht unabhängig von Tageszeiten und der Witterung zur Verfügung.

    Oberflächennahe Geothermie

    Bis etwa 400 Meter Tiefe dringt Wärme aus der Umwelt in die Erde ein. Diese kann über Erdkollektoren, Erdsonden oder über Grundwasserbrunnen nutzbar gemacht werden. Ob und mit welcher Technik Erdwärme genutzt werden kann, hängt von Ihrem Standort ab. Die oberflächennahe Geothermie eignet sich für Hausanlagen und für Wärmenetze gleichermaßen.

    Tiefe Geothermie

    Der Erdkern erhitzt den Untergrund. In manchen Regionen ist diese Wärme gut erschließbar – so beispielsweise im Molassebecken Süddeutschlands. Einmal über Erdbohrungen erschlossen, können große Fernwärmenetze damit versorgt werden. In Bayern könnte man 25 % des Gebäudewärmebedarfs mithilfe der tiefen Geothermie decken.

    Praxisbeispiel

    Ein Baudenkmal wird zum Leuchtturmprojekt in der Stadt Hof. Dort zeigten regionale Unternehmer die Effizienz und die Leistungsfähigkeit der Geothermie im Zuge der Sanierung der Münch-Ferber-Villa aus dem Jahr 1889 auf. So gehört zum heutigen Nutzungskonzept unter anderem ein Veranstaltungspavillon, der mit Geothermie beheizt wird.

    Weitere Infos zum Projekt unter https://www.energieatlas.bayern.de/energieatlas/praxisbeispiele/details,956.html

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