Gekommen, um zu bleiben

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    Außenstelle des Bezirks in Bischofsmais ist fast fertig – Betrieb kann Anfang 2022 starten

    Bischofsmais. Ein modernes Gebäude mit hellen Büroräumen und einem Ausblick über die Dächer von Bischofsmais samt angrezender Wälder: Das wird ab Anfang 2022 der Arbeitsplatz für bis zu 16 Mitarbeiter der Bezirkssozialverwaltung sein. Es ist die erste Außenstelle der Bezirksverwaltung überhaupt, mit der man auf den steigenden Personalbedarf bei gleichzeitigem Fachkräftemangel in der stetig teurer werdenden Region rund um Landshut reagiert.

    Die Gemeinde Bischofsmais hatte sich im Ausschreibungsverfahren durchgesetzt, die Entscheidung im Bezirkstag fiel einstimmig, wie Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich bei der Baustellenbesichtigung am vergangenen Montag (15.11.) in Erinnerung rief. In Vorbereitung zum Betriebsstart Anfang 2022 konnte man bereits einige neue Mitarbeiter gewinnen, auch bestehendes Personal habe sich hierher beworben. „Noch sind ein paar Stellen frei“, so Heinrich, der auf die langfristige Entwicklung des Standorts in Bischofsmais hinwies. „Wir sind gekommen, um zu bleiben. Und wir haben hier auch räumlich noch Entwicklungspotential.“

    Dass es sich um sichere und hochqualifizierte Arbeitsplätze handele und der Bedarf dabei weiter steigen werde, hob die Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten und Regens Landrätin Rita Röhrl hervor. Der Bereich der Sozialhilfe wachse stetig an, die Fälle werden immer komplizierter. „Die Sozialverwaltung ist hier in Bischofsmais gut aufgehoben.“ Damit sei diese Behördenverlagerung des Bezirks – nach den Außenstellen des Grundsteueramts in Zwiesel und Viechtach – bereits die dritte in den Landkreis. Für die „komplikationslose“ Umsetzung dankte sie allen Beteiligten. Bürgermeister Walter Nirschl sah die parteiübergreifende, konstruktive Arbeit, gepaart mit bester Unterstützung seitens des Landratsamts als Grund für die reibungslose und zügige Zusammenarbeit an. Sein Dank ging deshalb auch an seinen Bürgermeistervertreter Helmut Plenk, der zugleich stellvertretender Landrat ist, sowie an die bauausführende Firma Mader.

    Der Anspruch „gekommen, um zu bleiben“ war für den Bürgermeister auch in anderer Hinsicht spannend. Denn schon jetzt sei eine gestiegene Nachfrage nach Wohnraum in Bischofsmais deutlich erkennbar. Nnirschl geht davon aus, dass diese noch weiter zunehmen werde. „Immerhin können die Menschen dann dort arbeiten und wohnen, wo andere Urlaub machen.“

    Dass im Inneren die Bauarbeiten so gut wie abgeschlossen sind, davon konnten sich die Besucher im Anschluss selbst überzeugen. Auf 430 Quadratmetern stehen zehn Büroräume für jeweils ein bis drei Mitarbeiter zur Verfügung. Auch eine kleine Küche und einen Besprechungsraum gibt es. Sollte der Bedarf in den Folgejahren steigen, wurde bereits die Möglichkeit einer Erweiterung eingeplant. Anfangs werden es sechs Beschäftigte sein. „Dann werden wir schrittweise die Kompetenz hier in Bischofsmais aufbauen“, so Olaf Heinrich.

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