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Freitag, Juni 14, 2024

Zukunftsweisendes Profil für die Berufsschule Waldkirchen

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Staatssekretärin Anna Stolz und Landtagsabgeordneter Manfred Eibl zum offenen Austausch mit regionalen Vertretern zu Gast in Waldkirchen

Waldkirchen. In den vergangenen Jahren wurde am Berufsschulzentrum Waldkirchen viel gebaut, um die Zukunft des Bildungsstandortes Waldkirchen zu sichern. Nun gelte es, so der Landtagsabgeordnete Eibl, das Berufsschulzentrum Waldkirchen als tragende Säule des Bildungsstandorts Waldkirchen, aber auch als bedeutende Bildungseinrichtung für den Landkreis Freyung-Grafenau strategisch weiterzuentwickeln.

Hierfür fand, neben einem allgemeinen Austausch zu den Schulen in der Stadt Waldkirchen, ein offener Dialog über ein zukunftsweisendes Profil für die Berufsschule Waldkirchen statt. Neben der Staatssekretärin Annaz Stolz und MdL Manfred Eibl nahmen auch Landrat Sebastian Gruber, der Grafenauer Bürgermeister Alexander Mayer und Hausherr Heinz Pollak, 1. Bürgermeister der Stadt Waldkirchen sowie die Leiterin der Berufsschule OStDin Elvira Wudy-Engleder und StD Robert Eberle an den Gesprächen teil.

Zu Gast war ebenso der Ausbildungsleiter der Knaus Tabbert AG Johannes Haidn, welcher zukunftsweisende Ansätze für den ganz neuen Ausbildungsberuf „Caravan und Reisemobiltechnik“ vorstellte. Die berufliche Bildung ist dem Landtagsabgeordneten Eibl ein großes Anliegen, weshalb er sich über den Ortstermin mit der Vertreterin des Kultusministeriums iini Waldkirchen sehr freute: „Die berufliche Bildung liegt mir sehr am Herzen, denn sie ist nicht nur für unsere Betriebe von enormer Bedeutung, sondern auch für die jungen Menschen in unserer Region.“

Auch Schulleiterin Wudy-Engleder schätzte den Austausch mit der Kultusstaatssekretärin und nutzte die Gelegenheit, die strategischen Ziele für eine nachhaltige Entwicklung des Berufsschulzentrums vorzustellen. Ein großes Potenzial sieht Wudy-Engleder in der Errichtung einer Fachakademie für Sozialpädagogik: „Wir möchten mit dem Bildungsschwerpunkt Sozialpädagogik dem hohen Bedarf an ausgebildeten Erzieherinnen und Erzieher und der großen Nachfrage an Ausbildungsplätzen in unserer Region Rechnung tragen“, erläuterte Wudy-Engleder die strategische Zielsetzung.

Zudem soll der Standort Waldkirchen nicht nur regionale Bedarfe decken, sondern auch überregional als Zentrum für Fachkompetenzen an Bedeutung gewinnen, wie es beispielsweise mit der bayerischen Dachdeckerausbildung bereits der Fall ist. Dieser Schwerpunktsetzung könnte der neue Ausbildungsberuf „Caravantechnik“ – mit Knaus Tabbert AG als größtem Arbeitgeber im Landkreis FRG im Rücken – Rechnung tragen.

Im Zusammenhang mit der zukünftigen Ausrichtung des BSZ Waldkirchen rückten auch die regionalen Besonderheiten und damit die infrastrukturellen Herausforderungen der ländlich geprägten Region in den Fokus. Kultusstaatssekretärin Anna Stolz zeigte sich von dem Engagement seitens der Schule und der regionalen Politik beeindruckt: „Die beruflichen Schulen sind fest mit den ländlichen Regionen und den Menschen hier verbunden. Durch beste Ausbildungsmöglichkeiten vor Ort können junge Menschen ihre Talente heimatnah entfalten und sichern dem ländlichen Raum die dringend benötigten Fachkräfte von morgen. Deshalb war mir der Austausch vor Ort sehr wichtig. Gemeinsam werden wir sicherstellen, dass das Berufliche Schulzentrum in Waldkirchen auch in Zukunft ein Zentrum mit hoch attraktiven Ausbildungsangeboten sein wird – zum Wohle der Menschen und für die Zukunft der Region.“

Landtagsabgeordneter Eibl zog ebenfalls ein positives Fazit: „Wir sind hier gemeinsam auf einem sehr guten Weg. In einer konstruktiven Zusammenarbeit soll der Berufsschulstandort Waldkirchen nicht nur gesichert werden, sondern vielmehr als kompetenter Partner für die bayerische Wirtschaft weiter an Bedeutung gewinnen. Damit stärken wir den Standort Waldkirchen sowie unseren heimischen Mittelstand.“

Schulleiterin Elvira Wudy-Engleder und StD Robert Eberle bedankten sich vonseiten des Berufsschulzentrums bei Staatssekretärin Anna Stolz für die Unterstützung des Ministeriums. Man blicke erwartungsvoll auf die konstruktive Zusammenarbeit auf Augenhöhe, denn die heutigen Ausbildungsplätze seien Dreh- und Angelpunkt für die Zukunft der Kinder und für die Verfügbarkeit von Fachkräften.

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