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Montag, Juni 24, 2024

Tourismusstandort Neureichenau will gestärkt aus der Pandemie herausgehen

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Stärkung des inländischen Tourismus bietet mittel- und langfristig große Chancen – MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler im Austausch mit Bürgermeisterin Kristina Urmann

Neureichenau. Das touristische Potenzial der Gemeinde Neureichenau in der Zeit nach Corona erörterten der Landtagsabgeordnete Prof. Dr. Gerhard Waschler und Bürgermeisterin Kristina Urmann am Rande eines Fachgespräches, welches bereits vor Inkrafttreten der derzeitigen Kontaktbeschränkungen bzw. des derzeitigen Lockdowns stattgefunden hatte. Obwohl der Tourismus vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Situation, die auch im neuen Jahr noch über eine gewisse Dauer hinweg von Bestand sein dürfte, neuerdings zum Erliegen kam, bietet die Pandemie mittel- bis langfristig eine positive Ausgangssituation für den örtlichen Fremdenverkehr, wie sich Waschler und Urmann überzeugt zeigen.

Im vergangenen Sommer, in welchem das Reiseverhalten der Deutschen stark von der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Unsicherheiten und Beschränkungen betroffen war, gewannen insbesondere die inländischen Reiseziele stark an Bedeutung. Davon konnte auch die Gemeinde Neureichenau als touristische Destination entsprechend profitieren. „Die Ruhe und Weite der Natur unserer Mittelgebirgsregion entsprach nahezu exemplarisch den Anforderungen des inländischen Tourismus in diesem Corona-Sommer“, wie Bürgermeisterin Kristina Urmann darstellt. „Natürlich hoffen wir, dass sich diese Tendenz zum Urlaub im Inland auch nach Überwindung der Corona-Pandemie verstetigt und wir unsere Gemeinde sowie die gesamte Region noch stärker und möglichst ganzjährig als attraktives Reiseziel etablieren können“, so Urmann, die sich hierbei auch um einen weiteren Ausbau des Kernwegenetzes für Wanderer sowie die Etablierung einer sommerlichen Nutzungsform für die Wintersporteinrichtungen bemühen will.

Das touristische Potenzial der Gemeinde am Dreisesselberg besteht – so Urmann – insbesondere in Angeboten für Familien und Aktiv-Urlauber. „Neureichenau und die gesamte Dreiländereck-Region bestechen allen voran durch die große Vielfalt an Sportangeboten. Von Langlaufen, Skifahren und Schneeschuhwandern in den Wintermonaten bis zum Wandern, Radfahren und Nordic-Walking im Sommer lädt der Naturraum im äußersten Osten Bayerns zur sportlichen Betätigung in erholsamer Umgebung ein“, wie Prof. Dr. Gerhard Waschler die touristischen Rahmenbedingungen und Vorzüge beschreibt. Auch sei die Gemeinde mit ihren bestehenden Angeboten an Räumlichkeiten für Tagungen und Konferenzen sowie einer hochwertigen Hotellerie und Gastronomie in der Breite bestens aufgestellt, wie Bürgermeisterin Kristina Urmann ergänzt.

„Ein zunehmend bedeutsamerer touristischer Faktor besteht in einem attraktiven und weitläufig angebundenen Fahrradwegenetz“, wie Waschler weiter betont. Auch hierbei verfüge die Gemeinde über günstige Voraussetzungen. Neureichenau ist in das Radwegenetz zwischen Donau und Moldau eingebunden, welches sich auf über 380 km Routenstrecke mit 13 Radwegen durch die beeindruckenden Naturschätze vom Donauengtal über die Hügel des bayerischen Waldes hinweg bis zum Lauf der Kalten Moldau erstreckt. Bei unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden bestehen beste Betätigungsmöglichkeiten für Cross-, Trekking-, Touren- und Gravelbikefahrer sowie ganz besonders auch für die Nutzer von E-Bikes. An diese Angebote wolle man nach Überwindung des Lockdowns im Bereich des Fremdenverkehrs wieder verstärkt anknüpfen und die Region weiter positiv präsentieren und positionieren, so Waschler und Urmann abschließend.

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