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    IHK-Weiterbildungszeugnisse für 23 Absolventen aus Freyung-Grafenau

    Über 250 Fachkräfte aus der niederbayerischen Wirtschaft haben sich erfolgreich zu künftigen Verantwortungsträgern und Führungskräften fortgebildet. Zu einer IHK-Zeugnisüberreichung in Ergolding waren am vergangenen Mittwoch auch 23 Absolventen aus dem Landkreis Freyung-Grafenau geladen. Ihnen bescheinigte IHK-Vizepräsident Hans Graf „eine gehörige Portion Leistungsbereitschaft“. Besonders heraus ragten 39 Meisterpreisträger und unter ihnen wiederum die Prüfungsbesten in zwölf geprüften Abschlüssen.

    Was war für den Erfolg nötig? Graf listete auf: ein klares Ziel vor Augen, persönliche Anstrengung und Vertrauen auf eigene Fähigkeiten. Das hätten die Absolventen nach dualer Ausbildung und darauf aufbauender Weiterbildung zu Fach- oder Betriebswirt, zu Personalkaufleuten, IT-Projektleitern und weiteren fordernden Abschlüssen bewiesen. Sie seien damit ein besonderer Glücksgriff für die gesamte niederbayerische Wirtschaft, denn die Lücke an Facharbeitern insbesondere im technischen Bereich gehe immer weiter auf. Im sogenannten Deutschen Qualifikationsrahmen erreichen die Fortbildungsabsolventen gleichwertige Stufen wie Bachelor oder Master an Hochschulen. Während aber Ingenieure in weit geringerem Maß gesucht werden, überzeugen die Fachkräfte, die direkt aus der Berufsausbildung kommen, gerade durch ihre zusätzliche praktische Qualifikation. Sowohl Graf als auch IHK-Hauptgeschäftsführer Alexander Schreiner betonten, dass es in der aktuell extrem dynamischen Welt kaum noch ein Berufsleben lang trage, eine Ausbildung einmal abzuschließen. Ein ständiges Dazulernen sei nötig. Aber für zunächst unkonkret wirkende Begriffe wie digitale Transformation, Künstliche Intelligenz oder Losgröße 1 sei es ein unschätzbarer Vorteil, dass Anpassen und Anwenden hier weit verzahnter und fokussierter funktionieren, als allein in der wissenschaftlichen Theorie.

    Die Gruppe RecyKlang begeisterte im Showact des Abends mit Instrumenten der besonderen Art; ohne dass die Töne aus Hupen, Rohren oder Kanistern deshalb „alter Schrott“ gewesen wären (Foto: IHK)

    Graf dankte daneben den „Trainern“: den Lehrgangsdozenten, den Eltern, Partnern und schließlich den IHK-Prüfern. Sie waren sozusagen das Spalier auf einem Weg, der die Absolventen zu Leistungsträgern in Betrieben und Gesellschaft macht. Schreiner wünschte ihnen neben dem gezeigten Ehrgeiz nun auch die Bereitschaft, sich Zeit zu nehmen, um die Berufserfahrung mit einem Stück Lebenserfahrung zu verbinden.

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