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Montag, Februar 26, 2024
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Informationsveranstaltung und Vernetzungstreffen der Helferkreise im Landkreis Freyung-Grafenau

Lesestoff

Das Landratsamt hat in Zusammenarbeit mit dem Verein „Gemeinsam leben & lernen in Europa“ eine Informationsveranstaltung zum Thema „Versicherung und Recht in der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit“ im großen Sitzungssaal abgehalten.

Begrüßt wurden die zahlreichen Anwesenden durch Landrat Sebastian Gruber und Frau Perdita Wingerter, Geschäftsführerin und Projektleiterin vom Verein „Gemeinsam leben & lernen in Europa. Im Anschluss überreichte Landrat Gruber an alle ausgebildeten Koordinatoren der einzelnen Helferkreise das Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme an der Pro-Vol-Schulung „Mit Kompetenz in der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe“.

„Ehrenamtliche leisten eine beeindruckende Arbeit und der Landkreis ist glücklich darüber, auch in diesem Bereich so viele engagierte Menschen zu haben“ betonte der Landrat in seiner Ansprache um hervorzuheben, „wie wichtig jede helfende Hand in der Gruppe der Ehrenamtlichen ist“.
Anschließend informierte Frau Perdita Wingerter die Anwesenden über den Versicherungs-schutz der freiwilligen Helfer in der Ehrenamtsarbeit. Trotz des eher trockenen Themas brachte Frau Wingerter die Teilnehmer mit ihrer spritzigen und lockeren Art dazu, bis zum Schluss aufmerksam zuzuhören.
Frau Wingerter appellierte an die Zuhörer: Jede Helferin und jeder Helfer investiert sehr viel Zeit und Mitgefühl in dieses Ehrenamt. Dabei müssen aber auf jeden Fall eigene Grenzen gesetzt werden, auch wenn es schwerfällt. Man darf und muss auch mal „nein“ sagen können, um bei dieser anspruchsvollen Arbeit nicht auszubrennen. Dies bringt niemandem etwas – weder dem Helfer noch dem Hilfesuchenden.

Weiter wurde die Informationsveranstaltung dazu genutzt, dass sich die einzelnen Helfer-kreise aus den Gemeinden Perlesreut, Waldkirchen, Neuschönau, Spiegelau, Freyung, Hohenau und Neureichenau vorstellen und gegenseitig ihre Arbeitsweise und Helferstruktur präsentieren konnten. Nach Abschluss der Veranstaltung nutzten die Teilnehmer die Möglichkeit sich persönlich kennenzulernen und tauschten rege ihre Erfahrungen untereinander aus.

„Dies ist ein erster Schritt zur Vernetzung der Helferkreise untereinander“, so Herr Fiebig, der Asyl-Koordinator des Landkreises Freyung-Grafenau.
In seinem Vortrag informierte er die Beteiligten darüber, wie die Kooperation und Kommunikation zwischen den vielen Helferkreisen verbessert werden kann und welche Schritte dafür notwendig sind.

Erneut sprach er die fehlenden Wohnungen für die anerkannten Asylbewerber, die sogenannten „Fehlbeleger“ im Landkreis an und bat die Vertreter der Helferkreise, weiterhin nach freien Wohnungen Ausschau zu halten.

(Mitteilung, Landrastamt Freyung-Grafenau)

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