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Samstag, Juni 22, 2024

Hoher Besuch im neuen Ortsmittelpunkt

Lesestoff

Der Bayerische Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr Christian Bernreiter war zu Besuch in Thurmansbang

Das ehemalige Dorfwirtshaus „Zur Maierei“ mit angeschlossener Metzgerei und eigener Schlachterei wird zum neuen Ortsmittelpunkt in Thurmansbang. Nach einigen Eigentümerwechseln und einem dreijährigen Leerstand wurde das Gebäude durch die Städtebau- und Wohnungsförderung zu einem Leuchtturmprojekt. Im Programm „Marktplatz der Generationen“ entwickelte man gemeinsam mit den Bürger/-innen des Ortes ein Konzept. Im Anschluss wurde das Gebäude für rund 3 Millionen Euro saniert. Möglich gemacht wurde dies durch eine Fördersumme von 2,3 Millionen Euro aus dem Investionspaket „Soziale Integration im Quatier“, dem Bayerischen Städtebauförderung- und Bund-Länder-Städtebauförderprogramm.

Entstanden sind in dem Gebäude sechs barrierefreie Wohnungen, ein Bürgercafe, Bürgersaal, Mehrzweck- und Gemeinschaftsräume, eine Dachterrasse sowie eine Praxis für Kinderpsychologie. Der Bayerische Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr Christian Bernreiter machte sich nun selbst ein Bild vor Ort. Thurmansbangs Bürgermeister Martin Behringer gab eingangs einen Überblick über die recht wechselvolle Geschichte des Hauses. Seine zentrale Lage im Ortskern sei natürlich ein großer Vorteil, meinte er. Christian Lankl vom Planungsbüro ppp erläuterte anschließend Details zu den Arbeiten. Nachdem das Gebäude komplett entkernt wurde, erstreckte sich die Bauzeit über rund drei Jahre. Eine Diashow zeigte die einzelnen Bauphasen. Landrat Sebastian Gruber bezeichnete das neue Gebäude als „sehr gelungen“, es sei etwas sehr Gutes daraus entstanden.

Bauminister Bernreiter betonte wie sinnvoll es sei, Städtebau- und Wohnungsförderung miteinander zu kombinieren. Beides zusammen schaffe ein „lebendiges Zentrum“ und eine „tolle Aufenthaltsqualität“. Das Thema Städtebauförderung habe sich in den fünf Jahrzehnten seines Bestehens zu einem echten Erfolgsmodell entwickelt. Wie wichtig der öffentliche Raum sei, habe Corona gezeigt. Genauso wichtig sei es, Wohnungen für niedere Einkommensgruppen zu schaffen. Auf einem abschließenden Rundgang konnte sich der Minister einen Eindruck vom Inneren des Gebäudes machen. (rd)

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