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Sonntag, April 21, 2024

Behinderungen rund um Zwieslerwaldhaus

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Baumaßnahme am Rundweg Ameise – Barrierefreiheit wird verbessert

Zwieslerwaldhaus. Bereits seit mehreren Jahren ist der Rundweg Ameise, der einmal rund um die Nationalpark-Enklave Zwieslerwaldhaus führt, als teilweise barrierefrei zertifiziert. Nun soll der Weg den aktuellen Standards angepasst werden, um ihn für noch mehr Besuchergruppen erlebbar zu machen. Dafür steht im ersten Schritt eine circa achtwöchige Bauphase an, die aller Voraussicht nach am 18. März beginnt. Besucher und Anwohner müssen in dieser Zeit mit Behinderungen rechnen.


Im Zuge der Ertüchtigung wird der 3,1 Kilometer lange Rundweg auf kompletter Streckenlänge mit einer leicht berollbaren Deckschicht versehen – und zwar breit genug, damit zwei Rollstühle oder Kinderwägen ohne Probleme kreuzen können. Zudem werden bestehende Holzbrücken saniert und mit Geländern ausgestattet. Daneben erfolgt eine Verbesserung der Wegweisung und Besucherinformation, die Installation zweier barrierearmer Toiletten, das Anlegen weiterer Sitzgelegenheiten sowie die Ausweisung von Behindertenparkplätzen. Um auch die Anreise mit dem ÖPNV zu erleichtern, wird die Haltestelle Zollhausstraße um wenige Meter verlegt. Perspektivisch soll am Parkplatz P1 auch eine barrierearme Bushaltestelle mit erhöhten Einstiegspodesten entstehen.
Der Wegverlauf selbst bleibt größtenteils erhalten. Lediglich an zwei Stellen erfolgen kleine Verlegungen, um Steigungen zu entschärfen beziehungsweise die Attraktivität der Strecke zu verbessern. Das betrifft ein circa 100 Meter langes Wegstück in der Nähe der Kläranlage von Zwieslerwaldhaus sowie ein rund 120 Meter langes Wegstück im Umgriff des Parkplatzes Schillerstraße. Darüber hinaus wird die Straßenquerung am Parkplatz P1 um wenige Meter nach Norden verlegt.
Die Maßnahmen wurden vorab mit der Gemeinde Lindberg besprochen und auch bei der jüngsten Sitzung des Kommunalen Nationalparkausschusses vorgestellt. Eine Bürgerinformation für die Anwohner in Zwieslerwaldhaus wurde ebenso verteilt.
Während der ersten Phase der Arbeiten, bei der die baulichen Maßnahmen umgesetzt werden, kann es zu abschnittsweisen Sperrungen des Weges kommen. Zudem müssen Teile der Parkplätze gesperrt werden, da sie als Baueinrichtungsflächen benötigt werden. Die zweite Bauphase, in der die Infrastrukturausstattung, also Wegweiser, Infotafeln und Co., ausgebracht werden, ist für die zweite Jahreshälfte geplant.

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