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Dienstag, Mai 28, 2024

Enorme Nachfrage nach den Instrumenten der Ländlichen Entwicklung

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MdL Manfred Eibl besucht ALE

Landau a.d.Isar. Der neue Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung (ALE) Niederbayern, Hans-Peter Schmucker, traf sich mit dem Landtagsabgeordneten Manfred Eibl zum gegenseitigen Informations- und Meinungsaustausch.

Schmucker berichtete, dass derzeit rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am ALE Niederbayern als Geodäten, Geographen, Techniker, Agraringenieure, Architekten, Landschaftsplaner, Bauingenieure, Regionalmanager, Juristen und Verwaltungsfachkräfte beschäftigt sind, um den gegebenen politischen Auftrag zu erfüllen. Ziel sei es, den ländlichen Raum mit seinen Dörfern und Landschaften nachhaltig zu stärken und für die dort beheimateten Menschen gleichwertige Lebensverhältnisse wie in den Städten zu schaffen. Ausgewählte Projekte der Ländlichen Entwicklung würden durch das ALE von der Planung bis zur Umsetzung fachlich begleitet und finanziell unterstützt.

Derzeit befinden sich am ALE Niederbayern mehr als 450 Projekte mit einer noch wesentlich höheren Anzahl an Einzelmaßnahmen in Bearbeitung. „Dies zeigt“, so Schmucker wörtlich, „dass unsere Instrumente bestens auf die Bedürfnisse des ländlichen Raums abgestimmt und enorm nachgefragt sind. Dieser großartige Erfolg hat jedoch auch seine Schattenseiten. Denn die Anträge auf Förderung übersteigen die finanziellen Möglichkeiten des ALE Niederbayern bei weitem. Speziell in den letzten drei Jahren hat man in guter Absicht zu vieles in Aussicht gestellt, das sich nur über einen längeren Zeitraum hinweg realisieren bzw. finanzieren lässt. Die in diesem Zusammenhang dringend notwendige Konsolidierung wird mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Dennoch ist kein zugesagtes Projekt grundsätzlich in Frage gestellt“.

MdL Manfred Eibl betonte in dem Gespräch, dass sich bereits mehrere Gemeinden wegen der ausbleibenden Auszahlung von Zuschüssen an ihn gewandt hätten. Er verwies darauf, dass die Kommunen die Zuschüsse des ALE Niederbayern fest eingeplant und nun Probleme bei der Aufstellung ihrer Haushalte hätten. Wenn absehbar in diesem und evtl. auch in Folgejahren keine Auszahlungen erfolgen können, solle das Amt den betroffenen Gemeinden zumindest zeitliche Perspektiven aufzeigen.

„Daran wird bereits mit Hochdruck gearbeitet“, versicherte Schmucker. „Sobald eine solide Datenbasis vorliegt, wird sich das Amt mit konkreten Aussagen an die betroffenen Kommunen wenden.“ Der Amtsleiter bat allerdings um Verständnis dafür, dass dies noch etwas Zeit in Anspruch nehmen werde.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs wurde speziell auf die Bedürfnisse der Integrierten Ländlichen Entwicklung „Ilzer Land“ eingegangen. Zur Behandlung dieses Themas war auch der neue Vorsitzende des Trägervereins, Herr Werner Weny, mit angereist.

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