Symbolfoto (Adobe Stock)

Eferdinger Landl Erdäpfel

…die sympathische Kartoffel aus der Nachbarregion

Wer oft und gerne im Ilzer Land Markt einkaufen geht, der ist mit Sicherheit schon auf sie aufmerksam geworden: Die Rede ist von den g’schmackigen Eferdinger Landl Erdäpfeln.

Seit mehr als 17 Jahren ist Ing. Mag. Manfred Schauer Obmann der regionalen Erzeugergemeinschaft. Die mittlerweile 33 Betriebe, die ihr angehören, haben sich Regionalität und höchste Qualität zum Ziel gesetzt. „Wichtig is‘ für uns, dass auch Eferding drin ist, wo Eferding drauf steht“, erklärt Herr Schauer, „und das in bestmöglicher Qualität. Deshalb gehört das Unternehmen auch den Betrieben, damit sich jeder identifizieren kann.“

Ein vorbildliches Modell, denn auf diese Weise fällt auch der Ertrag auf die Landwirte ab. Für den Kunden hingegen bedeutet es beste Qualität und Frische, welche den Erzeugern ein absolutes Anliegen ist. Wer schon einmal „waschechte Eferdinger Landl Erdäpfel“ probiert hat, kennt den geschmacklichen Unterschied dieser Delikatesse!

Fremdes, Vergessenes und Trendiges

Mittlerweile bewirten die Betriebe der Eferdinger Landl Erdäpfel eine Fläche von etwa 500 bis 600 Hektar Land; gestartet wurde mit 150 Hektar und sieben Betrieben. Neben den Erdäpfeln gibt es auch eine große Gemüse-Vielfalt. Vor allem in Vergessenheit geratene sowie bislang in unserer Gegend eher fremde Gemüsesorten werden auf den fruchtbaren Eferdinger Böden kultiviert. Dazu zählen etwa Stauden-Sellerie oder auch die Süßkartoffel. „Auch Gemüse, das bisweilen eher importiert wurde, gedeiht auf unseren Böden prächtig. Knoblauch, Zwiebeln, Radieschen – das alles gibt’s auch in Eferding“, so Manfred Schauer. Kerngeschäft ist jedoch nach wie vor die Kartoffel.

„Europameister der Sortenregion“

„Mittlerweile können wir mit Stolz behaupten, 55 Sorten Erdäpfel in bester Qualität anbieten zu können.“ Die Sorten werden in Heurige, festkochende, vorwiegend festkochende, mehlige sowie färbige Erdäpfel unterteilt. Die Namen reichen von Anuschka bis Vitelotte und sind auf den ersten Blick nur für Kenner zu unterscheiden. Eine derartige Vielfalt in den Lebensmittelhandel zu bringen, ist leider nicht möglich. „Aber unsere Bauern freuen sich, wenn Kunden beim ‚Ab Hof-Verkauf‘ Fragen stellen und die Vielfalt der Erdäpfel bewundern können“, ergänzt Manfred Schauer.

„Direkt vom Bauern ins Geschäft“

Deshalb ist es der Erzeugergemeinschaft wichtig, den direkten Kontakt zu den Menschen zu suchen. „Wir müssen dringend weg von dieser Mentalität, in möglichst großen Mengen zu produzieren und dann abzuliefern. Der Bauer muss heutzutage auch selber Verkäufer sein“, erklärt der Obmann. Damit will man einerseits erreichen, dass die Wege vom Bauern zum Konsumenten verkürzt und besser nachvollziebar werden. Zum anderen will man die Kunden informieren – über das breite Angebot in den heimischen Gefilden sowie über die Geschichte und Möglichkeiten der Kartoffeln. Zu diesem Zweck veranstalten die Eferdinger Landl Landwirte auch Verkostungen und halten Vorträge über die „tolle Knolle“.

Nachgefragt: Die Neue Woche traf sich zum Gespräch mit Ing. Manfred Schauer, Obmann der Eferdinger Landl Erdäpfel (Foto: Stefan Hamedinger)

Zukunftsgeflüster

Künftig will man bei den Eferdinger Landl Erdäpfeln das Sortiment erweitern – und zwar mit sorgfältig und regional zubereiteten Produkten. „Wir arbeiten zurzeit an einem Süßkartoffel-Aufstrich und führen Gespräche mit österreichischen Molkereien, um die Herstellung und Abfüllung solcher Produkte ermöglichen zu können“, so Manfred Schauer. Denn die Eferdinger Landl Erdäpfel Betriebe sollen auch in Zukunft vor allem eins bleiben: Regionale Landwirtschaft mit Leidenschaft zu besten Kartoffeln, Karotten und Co.


Eferdinger Landl Erdäpfel – direkt vom Bauern

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Einfach bis 31. August 2019 eine SMS mit dem Text „NW Kartoffel“ sowie Name, Adresse und E-Mail-Adresse an die Nummer 32223 senden (Preis 0,49 Euro/SMS, zzgl. T-Mobile Transportkosten). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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