3.3 C
Hutthurm
Samstag, Februar 24, 2024
spot_imgspot_img

„Die grüne Lüge“

Lesestoff

Umweltsiegel und Nachhaltigkeit – kann man darauf auch vertrauen?

Unser Konsumverhalten befindet sich in einem Wandel. Regionale Produkte finden immer größeren Anklang. Ebenso achtet der Käufer darauf, dass es sich um nachhaltig hergestellte Waren handelt. Inzwischen gibt es eine ganze Reihe von Siegeln auf den Verpackungen der Produkte. Ist aber wirklich immer „grün“ drin wo „grün“ drauf steht?

Eine wichtige Frage, denn man möchte als Verbraucher ja etwas für eine bessere Umwelt tun. Kathrin Hartmann und Werner Boote sind mit ihrem Film „Die grüne Lüge“, der am vergangenen Donnerstag im Gasthaus Habereder in Tittling gezeigt wurde, der Frage nachgegangen, ob das mit den Siegeln und der Nachhaltigkeit alles seine Richtigkeit hat.

Palmöl sparen

Sie nahmen unter anderem das Palmöl, das meistverwendete Pflanzenfett der Welt unter die Lupe. Gleichzeitig ist es nämlich auch das billigste Fett der Welt. Laut WWF steckt es etwa in jedem zweiten Supermarktprodukt. Hauptproduzent von Palmöl ist Indonesien. „Palmöl wächst da, wo vorher Urwald war“, meint Kathrin Hartmann. Dadurch wird immer mehr von der grünen Lunge unseres Planeten gerodet. Nachdem diese Schlagzeile an die Öffentlichkeit kam, hat der „Round Table for Sustainable Palmoil“ ein Siegel geschaffen für nachhaltiges Palmöl. Gründer des runden Tisches war die Umweltorganisation WWF. Firmen erhalten das Nachhaltigkeits-Siegel, wenn sie folgende Bedingungen einhalten: keine Rodung von besonders schützenswerten Wäldern für neue Plantagen, Schutz gefährdeter Tier- und Pflanzenarten auf der Plantage, Schutz von Wasser, Boden und Luft, Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen sowie Kontrolle durch Prüfer und einiges mehr.

Die ganze Story zum Nachlesen unter diesem (PDF-) Link; ‚Die Neue Woche‘, Ausgabe KW 13/19.

- Werbung-

More articles

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

- Anzeige -

Letzte Beiträge