Corona-Krise trifft Bayerische Industrie im März 2020 schwer

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    Umsätze und Auftragseingänge mit starken Rückgängen, der Personalstand bleibt relativ stabil

    Das Verarbeitende Gewerbe Bayerns musste im März 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat ein deutliches Umsatzminus von 11,0 Prozent auf rund 28,8 Milliarden Euro verzeichnen. Nach Feststellung des Bayerischen Landesamts für Statistik nahmen die Auslandsumsätze im selben Zeitraum um 13,2 Prozent auf 16,1 Milliarden Euro ab. Die Exportquote betrug 55,8 Prozent. Die Umsätze mit den Ländern der Eurozone fielen um 19,8 Prozent, ihr Anteil am Gesamtumsatz belief sich auf 18,9 Prozent.

    Im März 2020 verbuchte das Verarbeitende Gewerbe Bayerns, das auch den Bergbau und die Gewinnung von Steinen und Erden umfasst, bezogen auf den Berichtskreis „Betriebe mit 50 oder mehr Beschäftigten“, einen Umsatzrückgang von 11,0 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, entfielen von den 28,8 Milliarden Euro Gesamtumsatz 16,1 Milliarden Euro auf Umsätze mit dem Ausland (-13,2 Prozent) und darunter rund 5,4 Milliarden Euro auf Umsätze mit den Ländern der Eurozone (-19,8 Prozent). Die Anteile der Auslandsumsätze und der Umsätze mit den Eurozonenländern am Gesamtumsatz betrugen 55,8 bzw. 18,9 Prozent.

    Damit zeigten sich im März 2020 erstmals eindeutige Auswirkungen der Corona-Krise auf das Verarbeitende Gewerbe Bayerns, wobei die Folgen branchenabhängig unterschiedlich ausfielen. Während die Umsätze bei den „Herstellern von pharmazeutischen Erzeugnissen“ (+25,3 Prozent) und den „Herstellern von Nahrungs- und Futtermitteln“ (+11,0 Prozent) stark zunahmen, verzeichneten besonders die „Hersteller von Bekleidung“ ein Umsatzminus (-31,1 Prozent). Auch die in Bayern bedeutende Branche „Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen“ musste einen spürbaren Umsatzrückgang hinnehmen (-20,6 Prozent).

    Noch deutlicher machten sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie bei der Nachfrage nach Gütern des Verarbeitenden Gewerbes bemerkbar. Diese ging im März 2020 gegenüber dem März 2019 preisbereinigt um 19,5 Prozent zurück. Die Bestelleingänge aus dem Inland verringerten sich um 14,4 Prozent, die aus dem Ausland um 22,2 Prozent.

    Der Personalstand des Verarbeitenden Gewerbes lag dagegen Ende März 2020 mit 1,202 Millionen Beschäftigten lediglich um 0,8 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahresmonats.

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