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Mittwoch, April 17, 2024

Betrugsversuch per WhatsApp

Lesestoff

SCHÖNBERG (FREYUNG-GRAFENAU). Am 14.11.2022 erstattete ein 62-Jähriger Strafanzeige wegen versuchten Betrugs. Die Ehefrau des Anzeigenerstatters erhielt gegen Mittags eine WhatsApp-Nachricht, in welcher die vermeintliche Tochter angab, ihr Handy verloren zu haben. Sie müsse jedoch dringend eine Rechnung überweisen, habe jedoch aufgrund des verlorenen Handys keinen Zugriff auf das Online-Banking. Die 65-Jährige Ehefrau ließ sich zunächst auf einen weiteren Chat ein. Daher wurden ihr die entsprechenden Daten für eine Echtzeitüberweisung übermittelt. Im weiteren Verlauf des Chats kam dies dem Ehepaar jedoch komisch vor und sie erstatteten Strafanzeige. Es handelt sich hierbei um ein bereits bekanntes und mittlerweile weit verbreitetes Betrugsphänomen, welches in der Vergangenheit bereits erheblichen finanziellen Schaden entstehen ließ. Es wurde ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Sollten Sie oder Ihre Angehörigen eine solche Nachricht erhalten, seien sie vorsichtig. Lassen Sie sich nicht auf Überweisungen ein und versuchen Sie, die angeblich betroffene Person anderweitig zu erreichen. In den allermeisten Fällen klärt sich hier bereits, dass es sich um einen Betrug handelt. Geben sie auch keine persönlichen Daten preis und versenden Sie auch keine Ausweisfotos. Diese könnten für weitere Betrugsdelikte missbraucht werden. Thematisieren Sie dies auch im Kreis ihrer Angehörigen. Oft werden ältere Bürgerinnen und Bürger Opfer dieser Betrugshandlungen.

Sollten Sie Zweifel haben, kontaktieren Sie Ihre örtliche Polizeidienststelle.

(004519228)

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