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Montag, Juni 24, 2024

BayernCloud Tourismus – mit dem Arbeitskreis in die zweite Runde!

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Leistungsträger der Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald übernehmen Vorreiterrolle und erarbeiten Richtungswege für das Projekt „BayernCloud Tourismus“

Spiegelau / Grafenau. Anschließend zu der erfolgreich durchgeführten Kick-Off Veranstaltung zum Projekt BayernCloud Tourismus Mitte März 2022 wurde nun der Arbeitskreis zusammen mit Leistungsträgern der Region durchgeführt. „Ein besonderes Augenmerk des Entwicklungsprozesses liegt darauf, dass alle Beteiligten in den Prozess mit einbezogen werden. Die Veränderungen müssen auf breiter Basis entwickelt und diskutiert werden, damit sie möglichst von allen akzeptiert und umgesetzt werden“, machte Robert Kürzinger, Geschäftsführer der Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald, am Anfang deutlich und begrüßte die Teilnehmenden zum Arbeitskreis in Grafenau, der durch das Projektteam vom Technologie Campus Grafenau (TCG) in Zusammenarbeit mit der Kompetenzstelle für Digitalisierung in Waldkirchen (KSD) initiiert und umgesetzt wurde.

Interaktiver Workshop zum Erarbeiten von Wünschen und Erwartungen an die BayernCloud Tourismus

Bereits im März wies das Team um Bereichsleiter Markus Garnitz (KSD) und Projektleiter Stefan Riedel (TCG) darauf hin, auch den Blickwinkel der Akteure vor Ort sowie ihre Erwartungen an die BayernCloud in einem interaktiven Workshop gemeinsam abzubilden. Das Projektteam des TCG stellte dabei den aktuellen Status-Quo der FNBW hinsichtlich des Digitalisierungsgrads sowie der Daten- und Systemlandschaft vor und skizzierten die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken der Destination. Im Rahmen von interaktiven Aufgabenstellungen konnten zusammen mit den Teilnehmern Fragen zu Wünschen und Erwartungen an die BayernCloud Tourismus, mögliche Schnittstellen zu Portalen und Plattformen sowie Motivationsgründe für eigenständige Datenpflege beantwortet werden. Zudem formulierte der Arbeitskreis zukünftige Handlungsfelder für die FNBW. Elisabeth Unnasch von der ARBERLAND REGio GmbH sah vor allem die Klärung der Zuständigkeiten innerhalb der Region als wichtigen Punkt: „Wir können als übergeordnete Organisation nicht alle Daten von allen Orten, Touren, Hütten oder auch Parkplätzen ständig im Blick haben. Es muss geregelt werden, wer für die Pflege welcher Daten zuständig ist.“ Hierzu veranschaulichte das Projektteam erneut, wie wichtig es ist, dass die Daten- und Systemlandschaft der Beteiligten zunächst erfasst, transparent dargestellt und analysiert wird. Dadurch können fehlende und analoge Daten, doppelte Prozesse sowie Datensätze aufgedeckt und entsprechende Maßnahmen geplant und umgesetzt werden.

Thematik stößt auf besonders großes Interesse

Anschließend entwickelte sich eine lebendige Diskussionsrunde, in der die Projektbeteiligten auf offene Fragen und Anliegen der Teilnehmer hinsichtlich Transparenz, Datenhoheit und Datenschutz eingingen. So erklärte Robert Kürzinger: „Wir freuen uns, dass das Thema auf so viel Interesse stößt und möchten zusammen mit dem Technologiecampus Grafenau die Daten aus der Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald umfassend für die Anbindung an die BayernCloud vorbereiten.“ Durch den Arbeitskreis stellte sich heraus, dass besonders die einfache und schnelle Weitergabe von Daten, die Synchronisierung z.B. von Touren innerhalb der Region, die Minimierung von kostenintensiven Schnittstellen zu anderen Systemen und Plattformen sowie die Reduzierung des Aufwands zur Datenpflege durch das Prinzip: „Einmal pflegen – überall ausspielen“, für den Tourismus in der Ferienregion die größten Vorteile und Mehrwerte durch die BayernCloud darstellen. Zudem ist ein gemeinsamer Workshop durch die Kompetenzstelle in Waldkirchen und das Projektteam in Planung, welcher das Knowhow im Bereich korrekter CC-Lizenzierung von Daten erweitern soll.

Abschließend zeigte sich Christine Waldhier vom Tourismusverband Ostbayern sichtlich begeistert: „Durch die Zusammenarbeit mit der BayernCloud Tourismus sehen wir eine große Chance nicht nur für den Tourismus in der Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald, sondern für ganz Ostbayern.“

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