Agentur für Arbeit Passau: Weiterhin gute Entwicklung am Arbeitsmarkt – trotz Kälteeinbruch

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    Arbeitslosenquote bleibt wie im Oktober bei 2,7 Prozent

    Passau. Im November waren insgesamt 4.925 Menschen arbeitslos gemeldet und damit 0,2 Prozent weniger im Vergleich zum Vormonat und 20,4 Prozent weniger als im November 2020. Dies entspricht einer Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen von 2,7 Prozent. Die Arbeitslosenquote blieb im Vormonatsvergleich somit konstant (minus 11 Personen) und sank im Vorjahresvergleich um 0,7 Prozentpunkte (minus 1.259 Personen).

    Zugang und Abgang an Arbeitslosigkeit

    Auf dem Arbeitsmarkt gibt es viel Bewegung. Im November meldeten sich 1.326 Personen arbeitslos, 28 Personen weniger als im Oktober. Gleichzeitig beendeten 1.348 Personen ihre Arbeitslosigkeit, 478 Personen weniger als im Vormonat.

    Arbeitskräftenachfrage

    Im Bezirk der Agentur für Arbeit Passau waren im November 3.777 Arbeitsstellen gemeldet, gegenüber dem Monat Oktober entspricht dies einem Plus von 62 Stellen oder 1,7 Prozent. Die starke Nachfrage nach Arbeitskräften zeigt sich auch im Vergleich zum Vorjahr. Der Stellenbestand ist gegenüber November 2020 um 1.543 Stellen (plus 69,1 Prozent) deutlich angestiegen. Arbeitgeber meldeten im Berichtsmonat 702 neue Arbeitsstellen.

    Entwicklung Kurzarbeit

    Im Agenturbezirk Passau stellten seit Beginn der Pandemie insgesamt 6.226 Betriebe eine Anzeige auf konjunkturelle Kurzarbeit, dies entspricht 75.713 in den Anzeigen genannten Personen. Im Kalendermonat November wurden von 100 Betrieben 1.061 Personen zur Kurzarbeit angezeigt. Hochgerechnete Daten zur realisierten Kurzarbeit ergeben für den Monat Juli 2021 eine Kurzarbeiterquote von 2,8 Prozent. Dies sind 750 Betriebe und 3.627 Personen in Kurzarbeit.

    Woche der Menschen mit Schwerbehinderung (29. November bis 3. Dezember 2021)

    Am 3. Dezember ist der alljährliche internationale Gedenk- und Aktionstag der Menschen mit Behinderung. Der Arbeitsagentur Passau ist es ein Anliegen, Menschen mit Behinderung wieder verstärkt in den Fokus der Unternehmen zu rücken. Im Agenturbezirk Passau sind im November 473 Personen mit Behinderung arbeitslos gemeldet. Das sind 9,6 Prozent aller Arbeitslosen. Im Vergleich zum Vorjahr entspannte sich der Arbeitsmarkt und es reduzierte sich dadurch auch die Zahl der Arbeitslosen mit Schwerbehinderung um 60 Personen (minus 11,3 Prozent). Dennoch sind 172 Menschen mit Behinderung (36 Prozent) von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen. Der Anteil aller Langzeitarbeitslosen am regionalen Arbeitsmarkt beträgt 31 Prozent, darunter sind 11,3 Prozent mit Schwerbehinderteneigenschaft, die ein Jahr oder länger arbeitslos gemeldet sind. 313 Arbeitslose mit Schwerbehinderung suchen eine Stelle auf Helferniveau, 158 Personen bemühen sich um eine Stelle als Fachkraft, Spezialist oder Experte.

    Dr. Stein, Leiter der Agentur für Arbeit Passau, appelliert an die Unternehmen der Region, auch Menschen mit Einschränkungen eine Chance zu geben. „Rund 63 Prozent der arbeitslos gemeldeten Menschen mit Schwerbehinderung haben eine abgeschlossene Berufsausbildung oder eine akademische Ausbildung und sind damit anteilig besser qualifiziert als nicht-schwerbehinderte Arbeitslose. Neben sozialen Aspekten kann durch die Einstellung von Menschen mit Behinderung, auch dem vorherrschenden Fachkräftemangel entgegengewirkt und dringend gesuchtes Personal gefunden werden. Diese Personengruppe sollte bei der Bewerberauswahl daher nicht unberücksichtigt bleiben.“


    Arbeitsmarktreport Agentur für Arbeit Passau, November 2021 (PDF)

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