Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (Mitte) mit Michael Kordon (Niederlassungsdirektor der Autobahn GmbH für den Bereich Südbayern) bei der Autobahnmeisterei an der A3 Höhe der Anschlussstelle Passau Nord/Schalding (Foto: Scheuer)

100 Tage Autobahn GmbH und eine neue Werkstatthalle für die Heimat-Autobahnmeisterei

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer informiert sich über Reformumsetzung

Passau. Zum Jahreswechsel hat der Bund Planung, Bau, Betrieb, Erhalt und Finanzierung der Autobahnen übernommen und damit die größte Verwaltungsreform in der Geschichte der Autobahn vollzogen – „praktisch unbemerkt von sämtlichen Verkehrsteilnehmern. Es ist alles höchst reibungslos verlaufen. Auch alle laufenden Bauprojekte sind unbeeinträchtigt davon weitergelaufen“, betont Michael Kordon, Niederlassungsdirektor der Autobahn GmbH für den Bereich Südbayern bei einem Treffen mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer. Bislang haben die Länder im Auftrag des Bundes die Autobahnen verwaltet und jedes Bundesland hat für sich gearbeitet. „Jetzt liegt alles in eine Hand. Wir haben künftig immer das Bundesfernstraßennetz als Gesamtheit im Blick. Die Menschen in unserem Land brauchen und erwarten leistungsfähige Autobahnen – und genau das bekommen sie.  Alle notwendigen Schritte getan. Die Autobahn GmbH und das Fernstraßen-Bundesamt sind voll einsatzfähig“, so Scheuer weiter. Mit der Reform sind insgesamt über 10.000 Beschäftigte von den Ländern zum Bund gewechselt, dabei geht es um rund 13.200 Kilometer Bundesautobahnen und jährliche Investitionen von aktuell rund 5,5 Milliarden Euro.

Genau 100 Tage Autobahn GmbH sind mittlerweile ins Land gestrichen. Zeit für eine erste Bilanz und Rückmeldung, die der Bundesverkehrsminister gerne bei seiner Heimat-Autobahnmeisterei an der A3 bei der Anschlussstelle Passau-Nord in Schalding einholt. Im Gespräch mit den Mitarbeitern informierte sich Scheuer unter anderem über erste Reformerfahrungen, den Ablauf der Umstellung und holte Verbesserungsvorschläge ein. Kein Besuch ohne Mitbringsel: So überbrachte Scheuer bei der Gelegenheit gleich die frohe Botschaft, dass eine neue große KfZ- und Werkstatthalle gebaut werde. „Die alte Halle ist in die Jahre gekommen. Diese große Neuinvestition ist definitiv notwendig, um hier weiterhin beste Arbeitsbedingungen zu gewährleisten“, so Scheuer.

Im Rahmen seines Besuchs wurde außerdem ein neues Fahrzeug in Betrieb genommen: „Den hochmodernen Lastwagen werden die Verkehrsteilnehmer in der Region unter anderem als Winterdienstfahrzeug auf der A3 erleben – allseits gute Fahrt“, freut sich der Bundestagsabgeordnete über die Anschaffung und gute Ausstattung für die Autobahnmeisterei.