Grafenau. Die Kreisfraktionen der CWG und der FW haben sich am vergangenen Wochenende zur Klausurtagung in Grafenau getroffen.
Zu Beginn der Veranstaltung dankten die Fraktionsvorsitzenden der scheidenden stellvertretenden Landrätin Renate Cerny für 12 Jahre hervorragende Arbeit. Cerny war das Gesicht der CWG und der Freien Wähler, so Landtagsabgeordneter Manfred Eibl in seiner Laudatio.

In bestem Einvernehmen und freundschaftlich übernahm Franz Brunner das Amt des stellvertretenden Landrats bei der konstituierenden Sitzung des Kreistags von Renate Cerny. Sehr erfreut ist man, dass die Fraktionen neben dem stellvertretenden Landrat Franz Brunner mit Manfred Eibl einen Landtagsabgeordneten und mit Heinz Pollak einen Bezirksrat in den eigenen Reihe habe, was den kurzen und direkten Kontakt in übergeordneten Gremien enorm erleichtere.

Die Kreisräte beschäftigten sich in ihrer Klausurtagung mit den anstehenden Herausforderungen in den kommenden sechs Jahren. Aufgrund der Coronakrise sind die beiden wichtigen wirtschaftlichen Hauptsäulen des Landkreises, nämlich Einzelhandel und Tourismus stark geschwächt. Es gelte nun, die Weichen für die Zukunft richtig zu stellen. Die Auswirkungen der Coronakrise werden sich auch finanziell auf die Kommunen und den Landkreis auswirken, weshalb die Kreisräte hoffen, dass der Vorschlag von Finanzminister Scholz, finanzschwachen Kommunen helfen zu wollen, eine gute Idee ist, die hoffentlich bald  in modifizierter Form umgesetzt wird.

Wichtig für die Kreisräte ist es auch, die medizinische Versorgung im Landkreis zu sichern. Der Landkreis sei hier auf einem guten Weg, man dürfe aber auch zukünftig nicht nachlassen, auf dem guten medizinischen Niveau zu bleiben.

Neben vielen anderen Themen, wie die Freizeiteinrichtungen (z.B. Skigebiet Mitterdorf, Bäder in Freyung und Waldkirchen) und Straßen ging es auch um die Zukunft des IGZs in Waldkirchen oder die Sanierung der Berufsschule.

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