Ende Januar hat der CSU-Parteivorstand die Einsetzung einer Kommission zur Umsetzung der Parteireform beschlossen, der 48 Mitglieder angehören. In die Kommission berufen hat der Parteivorstand auf Vorschlag des CSU-Generalsekretärs Markus Blume auch die beiden CSU-Kreisvorsitzenden von Passau-Land und Passau-Stadt, Raimund Kneidinger und Dr. Holm Putzke, sowie die stellvertretende JU-Kreisvorsitzende und Fürstenzeller Gemeinderätin, Laura Wastlhuber. „Die Entscheidung, Raimund Kneidinger, Holm Putzke und Laura Wastlhuber in die Reformkommission aufzunehmen, zeigt deutlich, welche große Wertschätzung alle drei in München und in der gesamten Partei genießen“, freuen sich Landrat Franz Meyer und CSU-Bezirksvorsitzender Andreas Scheuer über die Entscheidung. Die Kommission setzt sich aus zahlreichen Abgeordneten, Kommunalpolitikern und Vertretern ohne ein spezielles Mandat zusammen. Fast 50 Prozent der Mitglieder sind Frauen.

Ziel des Reformprozesses ist es, auf gesellschaftliche Veränderungen zu reagieren und die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen. „Die CSU hat den Anspruch, eine große, überzeugungsstarke und moderne Volkspartei zu sein, was auch stetige Erneuerung voraussetzt“, erläutert Raimund Kneidinger.

Acht Monate lang will die Partei Ideen sammeln und mit den Mitgliedern diskutieren, um auf dem Parteitag im Herbst 2019 ein gemeinschaftlich ausgearbeitetes Gesamtpaket zu beschließen. Holm Putzke betont, wie wichtig die Einbindung der Mitglieder ist: „Die CSU ist eine Partei, in der die Mitglieder den Kurs bestimmen – jeder ist eingeladen, sich bei dem jetzt stattfindenden inhaltlichen und strukturellen Erneuerungsprozess mit Vorschlängen einzubringen.“ Gelegenheit hierzu gebe es etwa bei verschiedenen Veranstaltungen, wie beispielsweise bei der derzeit laufenden „Basis-Tour“.

Für Laura Wastlhuber ist wichtig, dass die Kommission breit aufgestellt ist, um alle Interessen bestmöglich zu berücksichtigen: „Unser Ziel ist, offener und agiler zu werden und unsere Mitgliederbasis zu verbreitern.“